Charlie Winston & Gregor Meyle: Benefiz-Song „Say Something“

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Die Bilder, die uns in diesen Tagen aus dem Südosten Europas erreichen, sind kaum zu ertragen. Das Ausmaß und die Härte der dramatischen Umstände und Widrigkeiten, mit denen die Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa konfrontiert werden, bewegt die Menschen auf dem ganzen Kontinent wie kaum ein anderes Ereignis zuvor. Einer, der nicht länger untätig bleiben wollte, ist Charlie Winston. Der britische Sänger und Songwriter lud seinen deutschen Kollegen Gregor Meyle nach Brighton in ein Studio ein, um gemeinsam eine Duett-Version seines Songs „Say Something“ aufzunehmen. Die dabei entstandene Single ist aktuell in allen Downloadshops erhältlich und wird am 02. Oktober ebenfalls als CD Single veröffentlicht.

„Wenn wir nicht miteinander kommunizieren, dann ist auch kein Zusammenleben möglich“, erklärt Winston. „Sei es eine Beziehung zwischen zwei Freunden, Liebenden, in der Familie, Organisationen oder Gemeinden, oder auch in Kulturen und Gesellschaften. Die Stärke jeder dieser Beziehungen hängt von der Kraft und der Fähigkeit hab, miteinander reden zu können. Zusammen mit Gregor Meyle widme ich meinen Song ‚Say Something‘ dem Thema Immigration. Die Weltbevölkerung wächst. Und angesichts der Tatsache, dass es immer weniger Platz auf dieser der Welt gibt, ist die Notwendigkeit, uns gegenseitig zu verstehen, größer denn je. Und am Anfang steht immer das Sprechen und Zuhören.“

„Gerade angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme, die die ganze Welt herausfordert, ist die Botschaft sehr aktuell“, ergänzt Gregor Meyle. „Besonders wir hier in Deutschland wissen, welch unfassbar großes Leid Krieg, Flucht und Vertreibung bedeuten. Es wäre wünschenswert, wenn jeder von uns diese besondere Verantwortung spürt, zu helfen und sich einzusetzen, aufeinander zuzugehen, um ins Gespräch zu kommen. Das ist der erste und entscheidende Schritt, um sich zu verstehen. Say Something!“

„Wenn wir über Migration sprechen, dann sprechen wir gewöhnlich über die Zahl der Menschen, die zu Tode gekommen sind oder die Zahl jener, die an den Küsten Europas gelandet sind“, sagt Elhadj As Sy, Generalsekretär der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung (IFRC). „Aber es geht nicht um Zahlen – es geht um echte Menschen. Hinter jeder dieser Zahlen steckt die Geschichte eines ehemals stolzen Vaters oder einer besorgten Mutter, die nur das Beste für ihre Kinder will. Wir müssen die Stille angesichts einer Situation, die unsere gemeinsame Menschlichkeit verletzt, durchbrechen. Wir müssen der Gleichgültigkeit gegenüber der Notlage der Menschen auf der Flucht Einhalt gebieten und die Menschlichkeit beschützen.“

Mit Unterstützung des Roten Kreuzes, das u.a. Material zur Verfügung stellte und die Dreharbeiten der Künstler u.a. an der Mazedonisch-Griechischen Grenze ermöglichte, entstand ein emotionales Video, für das Winston und Meyle ebenso einige prominente Freunde und Kollegen aus ganz Europa gewinnen konnten. So sind im „Say Something“- Videoclip nun Cassandra Steen, Cordula Stratmann, Madsen, Maria Mena, Xavier Naidoo, Sasha, Michael Patrick Kelly, Meret Becker, Nisse, Andrea Kiewel, Henning Wehland, Conchita Wurst, Stefanie Heinzmann, Marlon Roudette, Peter Gabriel und Sting zu sehen, die ihre Solidarität mit dem britisch-deutschen Gemeinschaftsprojekt zum Ausdruck bringen und sich der wichtigen Botschaft für Verständigung, Kommunikation und Austausch zwischen den Menschen, Völkern, Kulturen und Staaten anschließen.

Der Song wurde von Charlie Winston und Geoff Southall produziert, Winston spielte alle Instrumente. Der deutsche Text wurde von Gregor Meyle beigesteuert. Charlie Winston, Gregor Meyle und Sony Music spenden ihren Anteil an den Einnahmen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung (IFRC) zur Unterstützung der Flüchtlings-Krise. „Say Something“ kostet als Download 99 Cent. Die Einnahmen gehen sowohl an Flüchtlinge hier als auch direkt an die Betroffenen vor Ort.