MAUERFALL – das legendäre Konzert für Berlin ’89

VERÖFFENTLICHUNG» 31.10.2014
QUELLE» promotion werft
ARTIST»

Am Morgen des 10. November 1989, nur Stunden nachdem sich die Grenzübergänge der Berliner Mauer für begeisterte DDR-Bürger geöffnet hatten, organisierten die Mitarbeiter des Senders Freies Berlin (SFB) zur Begrüßung der neuen Westbesucher ein Gratiskonzert. Schon zwei Tage darauf strahlte der Sender live das 11-stündige Ereignis aus – 20 Rock- und Popmusiker traten vor fast 50 000 Zuschauern auf. Bei der jährlichen Vertriebskonferenz von Universal Music Germany, kündigte Deutsche Grammophon die Veröffentlichung von „Mauerfall – Das legendäre Konzert für Berlin ’89″ an. Das Album erscheint auf dem Deutsche-Grammophon-Label »Panorama« und bietet eine Auswahl von Auftritten des historischen Augenblicks, um den 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer in diesem November zu feiern.

Das Aufgebot an Künstlern für das Konzert liest sich wie ein spektakuläres Who’s Who der gesamtdeutschen Musikszene aus den 1980ern. Neben der internationalen Größe Joe Cocker sind auf „Mauerfall“ die westdeutschen Stars Udo Lindenberg, Nina Hagen, Konstantin Wecker, Wolfgang Niedecken und BAP zu hören. Aus dem Osten sind Die Zöllner, Silly und Pankow dabei.

Ein Höhepunkt des Programms ist Udo Lindenbergs Live-Bearbeitung seines Hits aus den 80ern „Sonderzug nach Pankow“ – den er jetzt nach Berlin umleitet.

Ebenso unvergesslich Joe Cockers Interpretation des Klassikers „With a Little Help from My Friends“, bei der Sänger aus Ost- und Westdeutschland neben ihm auf der Bühne eine einzigartige Begleitgruppe bilden.

Die Aufnahmen der legendären Veranstaltung wurden erst kürzlich im Archiv von Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem Nachfolger des SFB, wiederentdeckt und sind bislang unveröffentlicht. Alle mitwirkenden Künstler traten ohne Gage auf, und viele verzichteten auf andere Engagements, um nach Berlin zu eilen, das im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stand.

»Wir sind hier auf Gold gestoßen und mehr als glücklich, dieses unglaubliche, emotional aufgeladene Ereignis erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren«, sagt Mark Wilkinson, Präsident von Deutsche Grammophon. »Die Emotionen und die Begeisterung in der Musik sind zu hören, bei den Künstlern auf der Bühne ebenso wie beim Publikum: Allen war bewusst, dass sie Teil eines einmaligen historischen Ereignisses sind – eines Ereignisses, das besonderen Stellenwert in der deutschen Kultur der letzten Jahrzehnte hat.«