Back to the roots – Black Stone Cherry mit neuem Album „Kentucky“

VERÖFFENTLICHUNG» 01.04.2016
BEWERTUNG» 8 / 9
ARTIST»
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„Kentucky“ – da ist er wieder, dieser typische Sound der Südstaatenrocker von Black Stone Cherry, den ich auf dem letzten, dem vierten, Longplayer „Magic Mountain“ vermisst habe. Das fünfte Album hat zurückgefunden zu dem erdigen Sound der vier jungen Musiker, wenig Krims-Krams und Überflüssiges hat den Weg auf dieses Album geschafft – zum Glück!

Der Wechsel der Plattenfirma – Black Stone Cherry haben für das neue Album bei Mascot unterschrieben – hat dem Sound der Band gut getan und auch die Entscheidung wieder wie beim Debütalbum in den Barrick Studios der Heimatstadt mit Produzenten David Barrick aufzunehmen, bringt die Band zurück auf die alte Spur.

Die erste Singleauskopplung „In Our Dreams“ und „Rescue Me“ beweisen mit treibendem und schnellem Gitarrensound, dass die Jungs das Rocken nicht verlernt haben, perfekt dazu ist Chris rauchige Stimme! „Soul Machine“ entpuppt sich als funkiger guter-Laune-Song aus den 70ern mit Trompeten und bombastischen Backingvocals und sticht mit seinem Sound interessant hervor.

Zu sehr Kopie des Originals ist für mich „War“ von Edwin Starr – ich hätte mir eine modernere und völlig neue Umsetzung von Black Stone Cherry gewünscht. Auch wenn der Text in unserer heutigen Zeit Sinn macht und der Song nicht als Bonus-Version dienen sollte, so ist jedoch der Song mit seiner musikalischen Umsetzung in meinen Ohren in Black Stone Cherry Manier nicht geglückt und für mich der schwächste Song auf dem Album. Oft nutzt Chris verzerrte Vocals wie bei „Cheaper To Drink Alone“ und „Feelin Fuzzy“ als musikalisches Element – Geschmackssache… lieber mit Bedacht und vereinzelt einsetzen!
Für die Schmusefraktion gibt es „Long Ride“ und das fantastische „The Rambler“ als akkustisches Stück nur in Gitarrenbegleitung von Ben. Der Song ist bereits auf der Promotour im Februar vorgestellt worden und war mit Ex-Shinedown-Gitarristen Jasin Todd geschrieben worden. Sänger Chris bedeutet der Song viel, so handelt er doch vom Leben in einer Band während die Familie auf einen wartet.

Ganz klar überzeugt das neue Album mit 13 abwechslungsreichen Songs, auch wenn nicht die melancholischen Melodien des ersten Albums erreicht werden. Der Sound ist härter und erwachsener geworden, die Themen ernster und kein Storytelling mehr über den Nachbarn nebenan. Erstaunlich ist, dass die Band auch nach fünf Alben in Originalbesetzung zusammensteht wie am ersten Tag. Das macht die Jungs sympathisch und ihre Musik sehr ehrlich.

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Kentucky
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Letzte Aktualisierung am 1.10.2016 um 08:06 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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