Beyond The Black – epischer Symphonic Metal vom Feinsten

VERÖFFENTLICHUNG» 12.02.2016
BEWERTUNG» 9 / 9
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2015 war das Jahr der Symphonic-Metaller Beyond The Black. Mit ihrem Debüt „Songs Of Love And Death“ starteten sie ein Jahr nach Bandgründung so richtig durch: Platz 12 der deutschen Albumcharts, Gewinner des Metal Hammer Awards 2015 in der Kategorie Bestes Debütalbum, eigene UK Tour, ausverkaufte Club-Tour in Deutschland, Auftritte auf Großfestivals wie dem Rockavaria, Novarock und Wacken. Zudem spielten sie als Support für niemand geringeren als die Metal Legenden Saxon.

Was ist das Besondere an der Band? Female-fronted Metal sind wir doch von Nightwish schon lange gewohnt. Und diesen Vergleich muss die 20jährige Jennifer Haben nicht scheuen. Ihre kraftvolle Stimme ist das Aushängeschild der Mannheimer Band. Sie und die meisten Instrumentalisten haben an der Popakademie Baden-Württemberg studiert. Und schon der Erstling war ein bombastischer Meilenstein. Epic und Pomp, Gothic und Melancholie – so schuf man eine beeindruckende Atmosphäre.

Mit „Lost In Forever“ wird diese Reise eindrucksvoll fortgesetzt. Die Arrangements des zweiten Albums sind noch ein Stück filigraner. Ohrwurm reiht sich an Ohrwurm. Die feinen Gesanglinien von Jennifer werden bisweilen (aber nicht zu oft) von aggressiven Growls unterbrochen, die klar in Richtung Metalcore gehen. Ein orchestralier Touch bestimmt das komplette Album und die ausufernden Keyboardlinien bestimmen eine martialische Basis, die das Album noch um einiges härter klingen lässt als das Debüt.

Als Produzent ist wieder Sascha Paeth von Avantasia mit an Bord. Und er sorgt dafür, dass sich die Kontraste zu einem stimmigen Ganzen verbinden. Zarte Melodien duellieren sich mit schweren Gitarren. Wundervolle Harmonien fließen über in Haudrauf-Metal. Epische Keyboard-Passagen und rockige Gitarrensolos verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk, das diesmal noch mehr Abwechslung zu bieten hat. Hart bis zart, gewaltig und leidenschaftlich: Beyond The Black packen auf „Lost In Forever“ alles aus, was Symphonic Metal zu bieten hat – und haben natürlich erneut etliche Ohrwürmer im Gepäck.

Ich will jetzt auch gar nicht einzelne Titel raus picken. Das Album funktioniert als Ganzes und Fans von Bombast à la Avantasia und von stimmlicher Eleganz à la Within Temptation kommen voll auf ihre Kosten. Nach dem Release von „Lost in Forever“ werden Beyond The Black dann das machen, was sie am besten können: Die Bühne rocken. Im Vorprogramm der Rock-Institution Scorpions werden die Metal-Nachwuchsstars durch Deutschland touren. Später im Jahr geht es dann auch auf eigene Tour. Hier kann ich vor allem das „Music From The Beast“ Festival empfehlen, das am 8. Oktober 2016 in der Hugenottenhalle Neu-Isenberg steigt. Gleich vier starke Metaller rocken hier die Halle – es wird ein Fest!

Unsere Beyond The Black Empfehlung

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61 Bewertungen
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Letzte Aktualisierung am 1.12.2016 um 14:11 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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