Britney auf dem Weg zu neuen Ruhmestaten

VERÖFFENTLICHUNG» 26.08.2016
BEWERTUNG» 7 / 9
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Über die Höhen und Tiefen in der Karriere von Britney Spears könnte man eine ganze Romanreihe schreiben. Die Progband Marillion hat ihr mit „Real Tears For Sale“ einen Song gewidmet: „You shaved your head, pulled a face / Dressed yourself up without grace / It didn’t hide a lifetime’s damage / It didn’t hide a lifetime’s fears”. Tragisch, wie sie seit ihrer Kindheit in der Öffentlichkeit stand und keinen Schritt alleine machen konnte. Und zugleich bewundernswert, wie sie sich immer wieder am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen hat.

So ist auch das neunte Album „Glory“ nicht etwa ein Comeback, sondern die logische Fortführung von Britneys Karriere, die nie wirklich ins Stocken geriet. Vor drei Jahren erschien mit „Britney Jean“ ein sehr braves, gefühlvolles Album ohne Skandale. Es erreichte dementsprechend selbst in den USA nur Platz 4 der Charts, war aber zugleich ein angenehmes Statement von Normalität. Parallel dazu startete Britneys umjubelte Showreihe in Las Vegas.

Jetzt also ein Album, das an alte Ruhmestaten anknüpfen soll und dementsprechend „Glory“ heißt. Die Vorabsingle „Make Me“ featuring G-Eazy hat mich nicht gerade vom Hocker gerissen. Und auch das Intro „Invitation“ ist zu verspielt und elektronisch verzerrt. Doch die Deluxe Edition hat 17 Tracks und da kann für jeden etwas dabei sein.

Das Album klingt sehr modern und zeitgemäß. So könnte es auch von einem der jungen Pop-Sternchen stammen. „Private Show“ bieten klassischen R’n’B mit Wohlfühlcharakter. „Man On The Moon“ hebt Britneys Vocals angenehm hervor, während „Just Like Me“ sie zu akustischer Gitarre wie eine moderne Songwriterin klingen lässt. Sehr elegant auch der a cappella-Start von „Clumsy“ und das wiederkehrende, selbstironische „Oops“ im Verlauf der Lyrics. Selbst ein Hauch von Reggae findet sich in „Slumber Party“.

Meine Highlights sind (neben „Clumsy“) der soulige Hit „What You Need“ und das mit leichten Ethno-Klängen versehene „Liar“. Britney Spears gelingt auch im 18. Jahr ihrer beispiellosen Karriere ein lupenreines Popalbum, das einige Hits zu bieten hat. Die Ohrwürmer der Anfangszeit bleiben zwar aus, stattdessen aber gibt es ein zeitloses Album, das im Gesamten an alte Glanztaten anknüpft und beweist, dass man die 34jährige noch nicht abschreiben sollte.

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