Seelenloses Metalgeklopfe – Randy Rhoads „The Ultimate Tribute“

VERÖFFENTLICHUNG» 27.02.2015
BEWERTUNG» 2 / 9
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Randy Rhoads gilt als einer der einflussreichsten Heavy Metal- und Neo Classical Metal-Gitarristen. Mit seiner Band „Quiet Riot“ veröffentlichte er zwei erfolgreiche Alben, bevor er mit Ozzy Osbourne international bekannt wurde. Die beiden aus dieser Zusammenarbeit entstandenen Alben „Diary Of A Madman“ und „Blizzard Of Oz“ bieten mit vier beziehungsweise fünf Songs die Grundlage für „Randy Rhoads – The Ultimate Tribute“, ergänzt um je einen Song der Quiet Riot Alben 1 und 2. Rudy Sarzo und Frankie Banali, zwei frühere Wegbegleiter Rhoads‘, scharten mehr oder weniger gut beschäftigte Allzweckwaffen des Metal, wie Serj Tankian, Tom Morello, Vince Appice, Bruce Kulick, George Lynch, Bob Kulick oder Dweezil Zappa um sich, um dem Meister mit neuen Versionen seiner Songs zu huldigen.

In Anbetracht der agierenden Musiker bedeutet das natürlich großen Gitarrensport. Wenn irgendwo auch nur ein Hauch von Platz ist, schaffen es die Gitarristen immer noch irgendwie 42 Töne hinein zu quetschen. Technisch nahezu perfekt, ist das ganze aber eher uninspiriert umgesetzt und droht manches Mal zu seelenlosem Metalgeklopfe zu degenerieren. Abgesehen davon, dass es sich nicht um ein irgendwie geartetes Jubiläum handelt, weder Todes-, noch Geburtstag Rhoads‘, wäre wohl der größere Tribut, das eine oder andere Album aufgehübscht neu aufzulegen. Zur Not mit diesem Album hier als Beilage.