Volbeat zeigen sich von ihrer fröhlichen Seite

VERÖFFENTLICHUNG» 03.06.2016
BEWERTUNG» 7 / 9
ARTIST»
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Volbeat Seal The Deal & Let’s Boogie bei Amazon bestellen

Das neue Album „Seal The Deal & Let’s Boogie” sieht vom Cover her wie eine direkte Fortsetzung der 2013er CD „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ aus. Allerdings muss ich nach mehreren Hördurchläufen sagen, dass der Tarantino-Faktor diesmal leider fehlt. Die Desperados sind augenscheinlich vom Gute-Laune-Virus erfasst worden. Die Songs klingen optimistisch und laden zum Mitträllern ein. Alles in allem ist das Werk um einiges radiotauglicher als seine Vorgänger.

Damit haben Volbeat kein mittelmäßiges Album abgeliefert. Viele Titel für sich sind mitreißend und grooven knallhart durch die Boxen. Über die Jahre haben die Dänen einen unverwechselbaren Sound kreiert. Es gibt absolut niemanden, der auf ähnliche Weise Metal und Rock’n’Roll mit hymnischen Chören verbinden kann.

„The Devil’s Bleeding Crown“ als Opener ist ein Paradebeispiel für ihr Markenzeichen Metal meets Rockabilly. Mit breiter Brust und Elvis-Tolle erklingen „The Gates Of Babylon“, „Black Rose“ und „Mary Jane Kelly“. Das Titelstück „Seal The Deal“ macht großen Spaß und man schlägt gerne den Bogen zum unverkrampften Boogie. Aber als Speerspitze fungiert für mich das vielseitige „The Loa’s Crossroad“ mit weltmusikalischen Anleihen in Dudelsack-Gefilden. Davon gerne mehr!

Die meisten Ideen kommen immer noch von Michael Schøn Poulsen, aber insbesondere der US-Gitarrist Rob Caggiano ist zu einer unerlässlichen Stütze geworden. »Inzwischen haben wir uns besser kennen gelernt und sind darüber Freunde geworden«, sagt Caggiano, »das hat vieles leichter gemacht als beim ersten Mal.« Caggiano, der 2013 zunächst als Co-Produzent von „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies“ zu Volbeat gestoßen war, hatte danach auch die damals vakante Position des zweiten Gitarristen übernommen.

Was insgesamt nachgelassen hat, ist das Konzept. Die Aneinanderreihung fröhlich nach vorn treibender Tracks erzählt keine Geschichte mehr. Harte Riffs, melodische Gitarren – okay. Alles klingt aber sehr ähnlich. Da bleibt kein Platz für Extreme: also keine echte Ballade, und auch kein Ausreißer nach oben in härtere Gefilde.

„Seal The Deal & Let’s Boogie” ist ein sehr gefälliges Album. Damit tut man keinem weh und bedient vor allem die Spaßfraktion. Wer den rockigen Soundtrack für den kommenden Sommer sucht, liegt hier vielleicht goldrichtig. Als musikalische Begleitung auf dem Weg zum Strand oder ins Freibad wird das Album allemal funktionieren.

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