Razorlight – Comeback nach 10 Jahren mit vier neuen Singles und Album

QUELLE» Belle Music
ARTIST»

Der Sommer 2002 war eine komische Zeit im Osten Londons. Eine Zeit, bevor soziale Medien unseren Alltag diktierten. Eine Zeit, bevor die für die englische Musikszene so wichtigen, kleinen Clubs aus dem Stadtbild verschwanden. Und eine Zeit, in der jeder Jugendliche, der etwas auf sich hielt, eine Band gründete. Die meisten dieser Bands verschwanden auch genauso schnell wieder, wie sie gekommen waren. Nicht so RAZORLIGHT.

Die von Sänger/Gitarrist JOHNNY BORRELL gegründete Band, verkörperte mit dem Sound ihres Debüts „Up All Night“ (2004) und genredefinierenden Hits wie „Golden Touch“ oder „Somewhere Else“ die Energie der verschwitzten Musikclubs Ost-Londons wie keine andere Band ihrer Zeit. Doch es war ihr zweites Album „Razorlight“ (2006), das die Band weit über die Grenzen Englands hinaus in die Charts katapultierte. Mit hymnischen “Indie-Evergreens” wie „In The Morning“ oder „Before I Fall To Pieces“ erspielten sie sich auch in Deutschland eine stetig wachsende Fan-Base und waren – v.a. mit der Single „America“ – omnipräsente Dauergäste in den hiesigen Airplay-Charts.

Das dritte Album „Slipway Fires“ (2008) landete erstmals in den TOP 10 der Deutschen Charts und erreichte GOLD-Status. Für ihre, hierzulande bislang kommerziell erfolgreichste Single, „Wire To Wire“ wurden RAZORLIGHT sogar mit PLATIN ausgezeichnet.

Als der anfänglichen Indie-Rock Euphorie der frühen 2000er jedoch nach und nach Ernüchterung folgte, und der Markt unausweichlich von 0815-Gitarrenbands geflutet wurde, drehten Fans und Kritiker gleichermaßen dem bis dahin so erfolgreichen Indie-Rock den Rücken. Man favorisierte fortan Dance und Urban und auch BORRELL ließ die Festivalbühnen und glitzernden Promi-Partys hinter sich und widmete sich mit seinen Soloprojekten Genres wie Blues, Jazz und World Music.

Doch die mehr als zehnjährige Abstinenz RAZORLIGHTs hat eine klaffende Lücke in der Indie-Rock Szene hinterlassen, die bislang keine Band zu füllen vermochte und, es ist genau diese Lücke, die RAZORLIGHT mit ihrem fulminanten vierten Album „Olympus Sleeping“ (VÖ: 26.10.2018) nun selbst füllen wollen.

Dem Album wohnt ein gewisser Groove bei, dessen Herzschlag genau diese rohe und treibende Energie widerspiegelt, die diese Band schon immer ausgemacht hat. Auf keinem Track ist dies offensichtlicher als auf der Lead-Single „Carry Yourself“. Der Song kombiniert den für RAZORLIGHT so typischen, treibenden Rhythmus mit ohrwurmartigen Melodien, die nahtlos dort anknüpfen, wo die Band 2008 aufgehört hat.

Mit „Olympus Sleeping„, „Sorry?“, „Japanrock“ sowie „Got To Let The Good Times Back In To Your Life“ gibt es ab heute gleich vier neue Singles, deren Videos ihr euch anschauen könnt, wenn ihr auf die jeweiligen Titel klickt.

“We’ve been away for a long time and wanted to give more to the fans than just one single. I’m really excited about the album and really excited about doing RAZORLIGHT again” (JOHNNY BORRELL).