Mine – ein sehr spezielles Video zur neuen Single

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Mine ist zurück! Die Berliner Künstlerin veröffentlicht „Klebstoff“, ihre erste Single bei Caroline International und kündigt zugleich ihr ebenfalls „Klebstoff“ betiteltes neues Album für den 12.04. an.

Erinnern wir uns: Mine hat in den vergangenen Jahren mit zwei Studioalben, zahllosen Kooperationen, einer gemeinsamen Platte mit Fatoni und nicht zuletzt aufsehenerregenden Crowdfunding-Kampagnen von sich Reden gemacht, durch die sie etwa ein Orchesterkonzert mit Gästen wie Friedrich Liechtenstein, Grossstadtgeflüster, Tristan Brusch oder dem Kneipenchor im ausverkauften Berliner Huxley’s auf die Beine gestellt hat. Dass sie dabei sämtliche Partituren auf eigene Faust erarbeitet hat, ist für Mine so selbstverständlich wie die Tatsache, dass sie von je her ihre Musik selbst schreibt, einspielt und mittlerweile auch produziert. So viel Tatendrang und gefeierter musikalischer Output wurde 2016 folgerichtig direkt mit dem ersten Preis für Popkultur als „Lieblingskünstlerin“ belohnt.

Jetzt veröffentlicht Mine mit „Klebstoff“ ihre erste Single bei Caroline International.
Am 12.04. erscheint das – ebenfalls „Klebstoff“ betitelte – neue Album.

Hört man das Album zum ersten Mal, dann könnte man meinen, dass es poppiger, vielleicht auch zugänglicher geworden ist als die beiden Vorgänger. Trotzdem gelingt es Mine erneut bravourös, sich vom Grundrauschen „Deutsche Popmusik“ abzusetzen. Wie sie etwa auf „90 Grad“ mit Pauken und Trompeten im Rücken neue Perspektiven einnimmt und Dialoge mit ihrem Zukunfts-Ich führt, ist imposante Introspektive und Hit zugleich. Ähnlich der Song „Spiegelbild“ mit dem Berliner Künstlerkollektiv AB Syndrom, für welchen sich das Trio – angetrieben von Percussions, Flöten und Streichern – einen Reim auf die Rastlosigkeit der Reflektion macht, während „Einfach so“ mit Giulia Becker (Neo Magazin Royale) wunderschönes Selbstverständnis in Songform ist.

Das Album trägt den Titel „Klebstoff“ nicht ohne Grund. Für Mine ist das Wort ein phonetisches Meisterwerk: „Ich bin ja ein großer Fan der deutschen Sprache und mag gerne, dass sie so kryptisch in den Betonungen ist. ‚Klebstoff‘ klingt hart, aber gleichzeitig trotzdem weich und passt genau zu seiner Bedeutung. Ich finde das Bild interessant, dass jeder von uns mit Klebstoff umhüllt durch das Leben geht und alle Dinge, mit denen man in Kontakt kommt – positiv oder negativ – bleiben an einem kleben. Auch, wenn man das gar nicht will. Auch, wenn man schon längst woanders ist.“

Das Video ist bei einer Aktion entstanden, für die sich Mine in Berlin komplett in weiß gekleidet mit einem Schild auf die Straße gestellt hat, auf dem „Ich bin nicht mein bestes Ich“ geschrieben stand. Dazu die Aufforderung, die eigenen entsprechenden Gedanken direkt auf sie zu schreiben oder sich anderweitig auf ihr zu verewigen, sollte man sich von der Botschaft angesprochen fühlen. Daraus sind superviele rührende Gespräche entstanden und letztlich auch ein wirklich besonderes Video.

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Letzte Aktualisierung am 19.04.2019 um 17:31 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API