Australian Pink Floyd Show: All what we love!

All that you love – 2019 World Tour

DATUM» 22.03.2019
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Am Freitag, den 22. März gaben sich die Kängurupaten der Australian Pink Floyd die Ehre in der sehr gut besuchten Trierer Arena. Unter dem Motto „All that you love“ gaben die Aussis ein Potpourri der bekanntesten und auch unbekannteren Songs der britischen Rocklegenden Pink Floyd zum Besten.

Nach dem fünfminütigen Instrumental „Obscured by Clouds“ hinter einem Gaze-Vorhang (Steven Wilson lässt grüßen) ging es direkt mit einem großen Block aus „The Wall“-Klassikern in die Vollen (In the flesh?, The thin ice, Another brick in the wall pt. 1, The happiest days of our lives). Zum Abschluss des „The Wall“-Blocks zeigten die Perfektionisten bei „Another brick in the wall pt. II“ ihren Hang zur Detailverliebtheit und baten eine ca. sechs Meter hohe, aufblasbare Teacher-Figur auf die Bühne.

Während des kompletten Gigs war auch immer ein dreiköpfiger Backgroundchor unter der Leitung von Lorelei Mc Broom präsent, die die originalen Pink Floyd in den Jahren 1987 bis 1989 auf ihren Tourneen als Backgroundsängerin begleitete.

Auf der pink-floyd-typischen runden Leinwand wurden immer wieder Animationen und Bilder passend zu den dargebrachten Songs gezeigt, wie z.B. Bilder der Band mit Syd Barrett in der Hommage „Wish you were here“ oder „Shine on you crazy diamond“; im Stile eines aktuellen Roger Waters Bilder von rechten und nationalistischen Brandstiftern (May, Trump, Johnson, Farrage, Wilders, Le Pen) bei „The dark side of the moon“ oder „Pigs“.

Bei den Songs „One of these days“ und „Run Like Hell“ wurde noch mehr haushohe, aufblasbare Gestalten in Form von Kängurus oder Schweinen mit rotglühenden Augen bemüht.

In Sachen Sound, Licht und Spektakel ist diese Coverband perfektionistisch nah am Original. Zum großen Teil wurden alle bekannten Klassiker der Band gebracht, aber auch ein unbekannteres Stück aus dem Soundtrack „More“: „Cymbaline“, das sich aus seichtem End-Sixties-Pop in schwindelerregende Psychedelc-Sphären hebt ist hier ein absolutes Juwel im diesjährigen Programm. Das oft als belanglos eingestufte Stück „Learning To Fly“ darf gerne gegen einen schwerlich vermissten Klassiker „Astronomy Domine“ oder „Set The Controls …“ getauscht werden.

Nach netto zwei Stundenspielzeit war dieses Sahnestück für Augen und Ohren leider gegessen. Wer aber nicht genug von Pink Floyd bekommen kann und die frühen Werke zu würdigen weiß, sollte sich ein Original-Bandmitglied im Sommer (20.07.2019) im besonderen Ambiente der Freilichtbühne Loreley nicht entgehen lassen: Nick Mason’s Saucerful of Secrets.

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Letzte Aktualisierung am 16.10.2019 um 13:01 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API