ACID REIGN: „The Age Of Entitlement“ – scharfe Riffs und klarer Gesang

VERÖFFENTLICHUNG» 04.10.2019
BEWERTUNG» 6 / 9
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Das Gejammer der TOOL-Anhänger über die lange Wartezeit bis zum Erscheinen ihres diesjährigen Albums ist ein Witz zur Wartezeit vom letzten ACID REIGN Album bis zum Erscheinen des neuen Outputs. Hier vergingen immerhin 29 (!) Jahre.

Und für die Thrash-Metal-Fans sollte sich das Warten gelohnt haben, denn was die Band, die eigentlich nur noch mit Howard Smith aus der Gründungsbesetzung besteht, abliefert, ist Thrash-Metal at it’s best.

Scharfe Riffs, klarer Gesang gepaart mit Shouter-Einlagen und einige rasanten Tempi-Wechseln machen dieses Album zu einem besseren Thrash-Album und strafen die üblen Kritiken der ersten beiden Alben von 1989 und 1990 ab.

„NewAgeNarcissist“ überrascht mit eingängigem Part und Refrain („everybody wants to be me“) auch Nicht-Metaller und könnte selbst Nu-Metal-Anhängern gefallen. Wie sich die Beach Boys in Kutte anhören, kann man in „Blood makes noise“ grinsend erfahren. „Hardship“ kommt gleich mit einem gliedmaßenabtrennendem Intro-Riff daher, das „Seek & Destroy“ Qualitäten aufweist.

Auch wenn ihnen im direkten Vergleich zu „Dragonforce“ etwas an Geschwindigkeit fehlt, so geben sie doch mächtig Gas und die Härte lässt den Gesamteindruck um einiges brachialer wirken.

Mit diesem Album qualifizieren sich die Briten für die kommende Festivalsaison in 2020.

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Letzte Aktualisierung am 12.01.2020 um 17:21 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API