Ain’t me – Sound of Change

VERÖFFENTLICHUNG» 11.10.2019
BEWERTUNG» 6 / 9
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Die Musikszene in Berlin blüht und ist breit gefächert. Das Label Parrandera Records nimmt sich Künstlern v.a. aus Berlin und Los Angeles an, aber auch aus dem Rest der Welt und hier verstärkt aus den Genres für Singer/Songwriter und Weltmusik.

Nach dem Release „What they told us in winter“ von Ella John am 27.09.2019 kommt nun eine EP der Band „ain’t me“ auf den Markt. Auch hier wird nach den ersten Tönen schnell klar, dass es sich um eine geerdete, grundehrliche Singer/Songwriter-Scheibe handelt.

Die Mischung aus Folk, Pop, Rock, Reggae und auch Chansons lässt einen ganz gechillt mitwippen und wer es gar nicht aushält, findet auch Stellen zum Tanzen. Und dann muss man schmunzeln, wenn ganz unverhofft chansonesk der „kleine grüne Kaktus“ in „Franco Eyed“ dargebracht wird.

Ain’t me hat sich aus einer Reihe von Jam Sessions von Anna am Mikrofon und Jan an der Gitarre um das Jahr 2012 in Berlin gegründet. Im Laufe der Jahre kamen dann Christopher an seiner Cajon (später ersetzt durch Schlagzeug) und Holger an den Tasten dazu, sowie Andras an den Bass-Saiten.

Das einzige Manko, das man der EP zuschreiben kann ist die Produktion, die teilweise an Proberaumaufnahmen erinnert. Aber irgendwie macht dies auch den Charme aus gegenüber steril abgemixten Überproduktionen. Man kommt sich vor wie in einer im Studio stattfindenden Jam-Session.

Unsere Ain’t me Empfehlung

Letzte Aktualisierung am 15.11.2019 um 22:31 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API