Written By Wolves: “Secrets” – Dancehall und Rock mit Metalanteilen

VERÖFFENTLICHUNG» 08.11.2019
BEWERTUNG» 4 / 9
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Written By Wolves sind der zurzeit angesagteste, am meisten gestreamte Act Neuseelands und ihr Debütalbum wird als frischer, progressiver Cinematic Rock angepriesen. 125 Tausend monatliche Hörer und mehr als 13 Millionen Streams auf Spotify scheinen der Band und ihrem Erfolg recht zu geben, aber hält dieses Debüt wirklich das, was es verspricht?

Das Intro „Start The Fire“ und der erste Song „Let It Burn“ lassen sich noch ganz gut an und versprechen ein Konkurrent von und für Thirty Seconds To Mars zu werden, allerdings lassen die Erwartungen dann bei den folgenden elf Songs stark nach. Man hört viele Anleihen, aber nichts wirklich Eigenständiges. Die Mischung aus Dancehall und Rock mit Metalanteilen funktioniert bei einem Teil des Publikums, allerdings nicht beim Rezensenten.

Es wird viel mit Hall und Dancefloorbässen gearbeitet und wirkt überambitioniert produziert. Der Songaufbau bleibt bei allen Songs gleich und fördert nichts Neues, Progressives ans Licht. Das einzige Kriterium, das der Hörprobe standhält ist der des Cinematischen, denn die Songs können alle für einen Hollywoodblockbuster verwendet werden.

Ein Song kann vielleicht noch aus dem Einheitsbrei hervorgehoben werden. „Lucky Stars“ ist eine Ballade, die radiotauglich hervorsticht, nicht wirklich weh tut und von der man noch hören werden könnte.

Was bleibt? Nicht viel oder besser gesagt: viel Hall um Nichts. Das Album wird beim Rezensenten in den Tiefen des Archivs verschwinden.

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Letzte Aktualisierung am 19.11.2019 um 03:01 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API