Broken Witt Rebels: Cooler amerikanischer New-Rock aus Birmingham

Broken Witt Rebels  -  OK Hotel  -  VÖ: 13.03.2020

Das zweite Album soll für eine Band immer das schwierigste sein. Diesen Daseinstest hat das Quartett aus Birmingham mit Bravour bestanden.

Wenn man an Rockbands aus Birmingham denkt, dann fallen einem direkt solche Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath oder Judas Priest ein. Diesen Status hat die Band um Danny Core, die sich 2015 gründete noch lange nicht. Sie klingen ansatzweise ein bisschen retro, aber nicht zu retro und nicht zu Classic-Rock. Beim ersten Durchlauf des Longplayers fallen einem eher die Kings of Leon in Kombination mit Thirty Seconds To Mars ein.

“It was probably the most rock ‘n’ roll thing we’ve ever done. We were getting tattoos in the studio while we were doing takes, we were jumping in the pool… it was the biggest party atmosphere we’ve ever had. It was crazy to think a record came out of it.”

(Danny Core)

Sollte das stimmen, dann gibt’s doch noch Hoffnung auf ein bisschen Rock’n’Roll im Business.

Der Ein- und Durchschlag von Blues- und Southern-Rock im Mix zum neuartigen Rock darf gerne noch eine kleine Schippe drauflegen, dann grenzt sich die Band noch mehr von ihren Idolen ab. Aber sonst ist dieses Album fett produziert, aber nicht zu steril abgemischt. Es hat immer noch die nötigen Blues-Ecken und -Kanten, aber immer mit dieser Swagger-Attitude und einem breiten Grinsen im Gesicht.

Es würde mich nicht wundern, wenn man von diesem Album noch den ein oder anderen Song bei den einschlägigen Rock-Sendern hören würde.

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