„Chattin‘ With Bach“: Daniel Schmahl und Johannes Gebhardt holen Johann Sebastian Bach in die Gegenwart

Jazzige Musik im Geiste von Bach – ein Gespräch über die Zeiten hinweg, bei dem Johann Sebastian Bach lebendig wird als ein leidenschaftlicher, lebenslustiger und verblüffend lässiger Mensch unserer Zeit! Daniel Schmahl und der Organist Johannes Gebhardt haben ihre musikalischen Wurzeln in Leipzig und fühlen sich schon deshalb der Musik des großen Thomaskantors tief verbunden.

Auf ihrem 2005 erschienenen Album „Back To Bach“ haben sie den Kontinent Johann Sebastian Bach aus verschiedenen Richtungen entdeckt: Sie reisten an aus den Tiefen der Romantik, der Coolness des Jazz und dem Übermut des virtuosen Spiels. Auf ihrem neuen Album „Chattin with Bach“ ziehen sie nun aus dem fruchtbaren Boden dieses Kontinents die buntesten Blumen und köstlichsten Früchte. Dabei werden sie unterstützt, angeregt und befeuert von ihren Freunden Wolfram Dix (Percussion), Matthias Zeller (E-Violine), Jan Hoppenstedt (Bassgitarre) sowie Sabine Helmbold (Vocal).

Die Musik des Orgelvirtuosen, Kapellmeisters und Kantors Johann Sebastian Bach gilt als Inbegriff großer, handwerklich perfekter, nicht mehr zu verbessernder Musik. Trotzdem, oder gerade deshalb, war sie schon für ihren Schöpfer Gegenstand permanenter Umarbeitung und Neufassung, und sie ist es seitdem für Generationen von Komponisten und Interpreten geblieben. Insbesondere ihr rhythmischer Drive hat viele Jazzmusiker zu eigenen Versionen inspiriert.

Daniel Schmahl und das von ihm gegründete Ensemble ruhen sich gleichwohl auf dieser Tradition nicht aus. Als Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz, als begnadeter Sänger auf Trompete und Flügelhorn gelingt Daniel Schmahl eine traumwandlerisch stilsichere Fortspinnung Bachscher Melodik und Formkunst in die Welt des Jazz hinein. Ob er eine der schönsten Melodien, das „Bist du bei mir“ aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach variiert, ob er zusammen mit Johannes Gebhardt die motorische Elementargewalt der „Dorischen Toccata“ für Orgel aggressiv verschärft, oder den Schlusssatz des Zweiten Brandenburgischen Konzerts in ein glücklich schwingendes Engelskonzert verwandelt: Sein Zugang ist stets äußerst virtuos, kantabel und fantasievoll. So haben Sie Bach noch nie gehört – aber so werden Sie ihn immer wieder hören wollen!

[amazonButton]Hier kannst Du „Chattin‘ With Bach“ bestellen[/amazonButton]

Live-Daten 2014:

29.05. Sangerhausen, St. Ulrici Kirche – 2. Südharzer Orgelfestival
31.05. Nossen, Evang.-Luth. Kirche
14.06. Hannover, Marktkirche – „Jazz in June“
15.06. Leipzig, Bachfestival
28.06. Rügen, Theater Putbus
08.07. Schönberg (Mecklenburg), St. Laurentius Kirche
26.07. Brodersby, St. Andreas Kirche
27.07. Malchow, Klosterkirche
30.07. Meinigen, Stadtkirche
31.07. Waren/Müritz, Georgenkirche
03.08. St. Peter Ording, St. Peter Kirche
09.08. Lemgo, St. Marien Kirche
10.08. Bückeburg, Stadtkirche
31.08. Dom zu Altenberg
31.08. Korschenbroich, St. Andreas Kirche
27.09. Schkeuditz, Evang. St. Albanus Kirche
28.09. Neustadt (bei Coburg), Stadtkirche