Elena präsentiert mit „Wut im Bauch“ ein außergewöhnliches Video

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Elena ist die furiose Vereinigung scheinbar unvereinbarer Kontraste. Sie hat Klassik geerbt, Jazz studiert und Rap mit seinen Geschichten so sehr inhaliert, dass sie unweigerlich ein vor stilistischer Vielfalt sprühendes, ganz unverstellt musikalisches Gesamtpaket auf ihrem selbst produzierten Mixtape ,,Shit vergangener Tage’’ erschaffen hat. Ja, Elena produziert selbst…genauso wie sie in Eigenregie schreibt, singt, Klavier, Moog Bass, Ukulele und Schlagzeug spielt und nebenher in Hamburg Gesang unterrichtet und als Chorleiterin arbeitet. Ihr Ehrgeiz und ihre wundersame Art machen die gebürtige Aachenerin schon früh zur Außenseiterin. Doch auch Mobbing und ständige Klassenwechsel halten sie nicht davon ab, mit 15 Jahren Bundespreisträgerin von ,,Jugend musiziert“ zu werden und später mit Einser-Abi in der Tasche zwei Studiengänge gleichzeitig zu absolvieren. ,,Nur aufpassen mit dem Selbstbewusstsein, das kommt schnell zickig, sagt dein Kollege und meint: Die fick ich!“

Elena provoziert…spricht jedoch auch ganz liebevoll mit Intellekt und Charme vielen Menschen aus der Seele. Sie erschafft sich eigene Genres wie Trap Jazz, Nerdy Soul & Rap-etry und erzählt vielseitig unterhaltsame Geschichten, von alltäglichen Momentaufnahmen bis hin zum gesellschaftskritischen Appell.

Alles begann 2012/13, als Elena ihr Erspartes auf den Kopf haut und in Eigenregie eine EP schreibt, die ihr erste Türen öffnet. So entstanden Kooperationen mit dem Produzenten Kraans de Lutin (Seeed, Tim Bendzko uvm.), Features u.a. mit dem deutschen Soulsänger Flo Mega und schließlich das mädchenhaft-lockerleichte Debütalbum Elena Anfang 2016. Nur ein Jahr später stellt sich Elena mit ihrem deutlich erwachsener klingenden Mixtape in Sachen Text, Sound und Stilistik jetzt völlig neu auf.

Auch ihre überragenden Live-Qualitäten stellt sie in diesem Jahr besonders eindrucksvoll unter Beweis. Als Elena am 21. April in der Kieler Sparkassen-Arena bei einem spontanen Gastauftritt im Rahmen der Tour ihres Bruders David Garrett ihre eigenen Songs spielt, gerät der Auftritt allein am Klavier zu einem solchen Highlight, dass der Veranstalter sie tags drauf für alle restlichen Tourkonzerte engagiert (u.a. Mercedes Benz Arena Berlin, Olympiahalle München). Doch Elena ist lange nicht nur ,,die Schwester von’’, sie ist das Sprachrohr vieler Frauen, der unterhaltende Buddy, die Groovemaschine am Klavier, aber auch eine hochsensible Künstlerin, die mit außerordentlichem Talent und musikalischer Intensität überzeugt – kurz, eine wirklich handgemachte Künstlerin, die gleichzeitig völlig aus dem Raster des deutschen Singer-Songwriter-Pop fällt und gerade durch diese Einzigartigkeit besticht.

„Wut im Bauch“ ist ein musikalisches Manifest über Frauenklischees im (Musik-)Business; ein vor Intensität sprühender Song darüber, wie es ist, sich nach manch zerplatzten Träumen und einer insolventen Plattfirma als Solokünstlerin durchzuschlagen – und dabei ständig mit dem Label „Schwester von“ auf der Stirn herumzulaufen. Ein emanzipatorischer Song, ein mutiger Titel, in dem sich die Schwester von David Garrett am Ende auch mit der Frage beschäftigt, inwiefern feministischer Anspruch und eine in den Medien unangenehm ausgeschlachtete Affäre ihres Bruders in Einklang zu bringen sind. Der Song, der fast einem Poetry Slam gleicht – Elenas Stimme wird schlicht und dabei feinfühlig von nicht mehr als ein paar sphärisch-verstimmten Piano Chords begleitet – zeigt dabei clevere Textspitzen („Nur aufpassen mit dem Selbstbewusstsein, das kommt schnell zickig – sagt dein Kollege und meint: die fick ich“) und gleichzeitig auch Elenas starke, soulige Stimme im Refrain.

Der schnelle Spoken Word-Stil spiegelt dabei die Wut und Verzweiflung wider, als Frau im medialen Beruf immer wieder Klischees und (Schönheits-)Ideale erfüllen zu müssen, und in einer männlich dominierten Welt von z.B. Produzenten und Labels ständig respektlosen Umgangsformen ausgesetzt zu sein; wie auch in einer von Doppelmoral geprägten Öffentlichkeit 2.0, die sich mehr für ihre leicht schief stehenden Zähne als für die gesellschaftskritischen Themen und den smarten Groove ihrer ersten Single „Flugmodus“ zu interessieren scheint. Ehrgeiz und Intelligenz als Hindernis, Vielseitigkeit und Neugier als Nachteil – so erlebte die 29-jährige jahrelang ihren Weg in der Musikbranche, in der sie in keine Schublade passen will.

Die Künstlerin stellt im Song aber auch fest, dass sie nicht alleine da steht. „Und ihr schreit und schreit – aber hier bin ich und hör euch“ soll dabei auch als Appell an andere mutige wie sensible Frauen und Künstlerinnen verstanden werden, sich weiter treu zu bleiben und für seine Ideale zu kämpfen. Passend dazu zeigt sich die Künstlerin im dazugehörigen Video quasi nackt, schwitzend, intim und sehr weiblich, aber auch verletzlich unter einer hauchdünnen Plastikfolie; die Künstlerin als Ware; die Künstlerin als ehrlich, bewusst schutzlos und transparent.

Elenas Mixtape ,,Shit vergangener Tage’’ erscheint am 17. November und wird gefördert von der Initiative Musik.

 

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Letzte Aktualisierung am 21.10.2017 um 21:21 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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