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Mascot Label Group veröffentlicht neuen Track von Gary Moore

Gary Moore  -  Quelle: another dimension

Am 30. April wird Provogue Records ein neues Album, mit dem Titel “How Blue Can You Get” mit bisher unveröffentlichtem Material des vor 10 Jahren verstorbenen Gary Moore veröffentlichen.

Diesen Monat jährt sich der tragische Tod des nordirischen Musikers bereits zum zehnten Mal. Er hinterließ einen unglaublich beeindruckenden Backkatalog. Dazu zählen Soloalben wie “Still Got The Blues” (1990), “Blues for Greeny” (1995) oder sein erster Nummer Eins Erfolg “Wild Frontier” (1987), aber auch als Bandmitglied von Thin Lizzy, Skid Row und  Colosseum II, hinterließ Moore ein Vermächtnis, das nur von wenigen anderen übertroffen wird.

Tief in den Archiven der Moore-Familie sind einige bisher ungehörte und unveröffentlichte Deep Cuts und Alternative Versionen aufgetaucht. Diese unterstreichen eindrucksvoll, dass Gary Moore einer der besten modernen Vertreter des Blues war. Mit “In My Dreams” bietet “How Blue Can You Get” uns sogar einen lupenreine Blues-Ballade, die sich auch auf dem Mega-Erfolgs-Album “Still Got The Blues” hätte befinden können.

Das Album startet mit einer mitreißenden Aufnahme von Freddie Kings “I’m Tore Down”, einem Live-Favoriten von Moore. Es folgt eine bisher unveröffentlichte, virtuose Version von Memphis Slim’s “Steppin’ Out”. “Done Some Wrong” von Elmore James, ist ein weiteres Stück, das seine Blues-Künste unter Beweis stellt. Die 7-minütige Version von B.B. Kings 1964er “How Blue Can You Get” gab dieser Zusammenstellung ihren Namen. Die alternative Version von “Love Can Make A Fool Of You” fühlt sich unverkennbar tief im Blues-Rock-Herz von Gary Moore zu Hause. Das wunderschön schmerzhafte “Living With The Blues” beschließt diese großartige Compilation an unveröffentlichtem Material.

Moores Vermächtnis wird weiterleben. Er beeinflusste Gitarristen wie Joe Bonamassa, Paul Gilbert, Zakk Wylde und auch Kirk Hammett. “Ich habe Gary Moore am 23. Oktober 1970 in London kennengelernt”, erzählt Moores langjähriger Freund Bernie Marsden. “Er spielte mit Skid Row und meine Band Skinny Cat eröffnete an diesem Abend. Wir waren ungefähr gleich alt und ähnlich gekleidet, abgesehen von der Baskenmütze, die er trug! Wir verstanden uns gut – ich merkte sofort, wie gut er war, aber ich bemerkte auch, dass er sehr umgänglich war, sich um die Support Band kümmerte und sehr bemüht war – glauben Sie mir, das war  damals nicht üblich. In den nächsten Jahren traf ich Gary bei Gigs in London oder privat im Marquee Club. Wir verbrachten ziemlich viel Zeit miteinander, wenn wir nicht gerade auftraten. Wir fanden schnell heraus, dass wir die gleichen Einflüsse hatten, nämlich hauptsächlich Peter Green, Eric Clapton und Rory Gallagher. Ich war sogar an dem Tag bei ihm, als er Peter Greens Les Paul Gitarre, die berühmte ‘Greeny’ erwarb.“

Moores Solokarriere nahm gerade Fahrt auf, als die Band TOTO in den frühen 80er Jahren zu Superstars wurden. Gitarrist Steve Lukather erinnert sich an Moore und reflektiert über seine Bewunderung für den Iren: “Gary war eine Macht. Seine Intensität, aber auch seine dynamischen, weichen Töne hatten so viel Gefühl. Er war ein Meister, und ich durfte ihm beim Spielen zusehen und ihn kennenlernen. Er war wirklich ein sehr netter Mensch. Sein Verlust ist schmerzhaft, aber wir sind gesegnet; wir können ihn immer noch auf den Platten und DVDs spielen hören, und all das wird für immer bleiben. Er war ein absolutes Unikat.”

Auch Black Stone Cherry Sänger und Gitarrist Chris Robertson, Sänger und Gitarrist wurde von Gary Moore inspiriert. “Gary Moore hat den Blues genommen und ihn für mich auf den Kopf gestellt. Seine Wildheit und sein Spielstil waren definitiv ein Einfluss auf mich. Es war so eine Wildheit in dem, was er tat, die nicht zu übertreffen ist”, sagt Robertson.

Die Musik auf dieser einzigartigen Zusammenstellung mit dem Titel “How Blue Can You Get” unterstreicht deutlich Moores Tiefe und Komplexität mit der er so viele Menschen berührt hat. Bernie Marsden meint abschließend: „Wir sind zusammen in der Branche aufgewachsen, und er wurde schließlich ein großer Solo-Star. Ich war natürlich nicht im Entferntesten überrascht, da sein Spiel so erstaunlich war, ein großer Musiker und Performer. Aber für mich war er in erster Linie mein Freund, und ich vermisse ihn noch heute! Genießen Sie diese raren Aufnahmen.“

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