Bergeton: Back to the 80’s mit Synth-Pop/-Wave

Wie mit allen Modewellen, die in bestimmten Zeitabständen in Abwandlungen wiederkehren, so kommt der 80’s-Synthie-Pop/-Wave derzeit wieder verstärkt in die Regale. Der norwegische Musiker Morten Bergeton Iversen veröffentlicht mit dem Projekt, das seinen zweiten Vornamen trägt, und dem Album “Miami Murder” ein erstklassiges Synthie-Wave-Album.

Die acht Songs, die allesamt instrumental/elektronisch und ohne Gesang gehalten sind, ergeben ein kurzweiliges Potpourri über 34 Minuten Spielzeit. Viele der Songs neigen zu Anleihen an die Arcade- und Homecomputer-Games, was sich auch im Artwork des Covers widerspiegelt.

Ja, manche die die 1980er live miterlebt haben, mögen sich vielleicht sogar an Songs von Frank Duvall (Autsch!) oder Jan Hammer erinnert fühlen. Das Ganze wird in ein neues Produzentenkleid gesteckt und schon ist die Braut wieder hübsch für den neuen Markt und die junge Zuhörerschaft.

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Musikbegeisterte, die mit dem Namen Morten Iversen etwas ganz anderes assozieren, haben Recht, denn Morten Iversen ist eigentlich eher bekannt für derben norwegischen Black Metal der Band “Mayhem”. Freunde dieser musikalischen Spielart sollten sich allerdings den Gefallen tun und sich nicht mit diesem Output ihres Helden befassen. Für alle anderen Musikbegeisterten, ist es auf jeden Fall ein für einen Hinhörer geeignet.