Rain: Aus einem Projekt wird eine Band und die UrFormationen schwingen mit

Giant Electric Pea ist das Label von IQ-Mitbegründer Mike Holmes. Nun hat sich aus dem Hause IQ John Jowitt (Vocals, Bass) mit seinem Frost*-Bandkollegen Andy Edwards (Drums) zusammengetan Was zuerst als Projekt initiiert wurde, ist nun eine Band und ihr Erstlingswerk “Singularity” erscheint genau bei dem IQ-Label GEP.

„Rain ist kein Projekt, es ist eine Band und wir wollen immer mehr Musik machen. Für mich ist dies das Dreamteam – jeder ist sehr talentiert, aber in verschiedenen Bereichen, und so ist das Ganze größer als die Summe der Teile. Dieses Album war eines der einfachsten Alben, die ich je gemacht habe. Jeder liebt, was die anderen tun. Es war eine Freude, all diese Ideen umzusetzen! “ – Andy Edwards

Musikalisch spielt sich das Werk zwischen eben diesen Bands ein: IQ, Frost* und mit kleinen Anleihen an Spock’s Beard (v.a. an das zehnte Album “X”). Es ist für Prog recht eingängig, schon fast Richtung New Art-Pop/-Rock zielend, aber trotzdem immer noch origineller Neo-Prog und die knapp 50 Minuten Spielzeit verteilt auf 5 Tracks sind indes sehr kurzweilig und grooven ordentlich vor sich hin.

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“Es ist ungefähr zehn Jahre her, seit ich mit Andy sowohl bei IQ als auch bei Frost* gespielt habe – es ist eine wirklich instinktive Rhythmussektion. Mit Rain hatte Andy die Gelegenheit zu zeigen, was für ein Allround-Musiker er ist. Rob und Mirron sind beide großartige Musiker, Songwriter und Sänger, und es ist einfach eine großartige Kombination. Ich freue mich sehr, dass unsere alten Freunde bei GEP Vertrauen in die Band gezeigt haben – es ist eines dieser Alben, die ich gekauft hätte, wenn ich nicht dabei gewesen wäre. Es ist Prog, aber nicht so, wie wir ihn kennen.” – John Jowitt

Zum Abschluss des Longplayers kommt mit dem Titeltrack “Singularity” eine absolute Wende ins Songwriting. Der Song sticht absolut hervor, denn er geht schon fast in eine chillige Acid Jazz Richtung. Bei solchen Wendungen und Stilwechseln freut man sich auf die zukünftigen Outputs, die nicht unbedingt im vielfach gehörten und gespielten Neo-Prog der Ur-Formationen zu finden sind.