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Musicheadquarter.de – Internet Musikmagazin

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Urheber/Fotograf: Lula C. Jackson / Michael O’Ryan

CATT - 13.05.2022 - Weingut Dr. Frey / Kanzem

Singer-Songwriter-Festival an Saar und Mosel

2 Wochenenden im Mai 2022
2 renommierte Weingüter an Saar und Mosel
7 hochkarätige Singer-Songwriter*innen

Zum zweiten Mal veranstaltet Station K ein Singer-Songwriter-Festival in der Region Trier. Gleich sieben namhafte Künstler*innen konnten für das zweiwöchige Event gewonnen werden.

Start ist vom 13. bis 15. Mai 2022 im Weingut Dr. Frey in Kanzem

ANN VRIEND am 13.5.2022 um 20.30 Uhr

Ann Vriend, kurz AV, ist eine Künstlerin, auf die das mittlerweile überstrapazierte Wort „Ausnahmesängerin“ im vollen Maße und besten Sinne zutrifft: Die aus Edmonton, Kanada stammende Ann Vriend verfügt über eine derart expressive, kraftvolle, soul-getränkte Stimme, dass jede andere Bezeichnung eine Untertreibung wäre. Auf ihrem brandneuen Album mit dem Arbeitstitel „EVERYBODY MATTERS“ und der aktuellen Radio Single „MINE, All MINE beweist AV, deren Musik zwischen groovendem Neo-Soul und nachdenklich roots-orientiertem Singer-Songwriter-Pop ein ganz eigenes Sounduniversum erschafft, ihre überragende stimmliche Präsenz und kompositorische Finesse.

In den vergangenen Jahren Monaten ist AV in Kanada, Japan, Australien, Schottland, Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden aufgetreten. Beinahe schon legendär ist AV live für ihren charmanten Umgang mit dem Publikum sowie ihren stets begeistert aufgenommenen, selbstironischem kanadischen Humor (durchzogen von mehr oder weniger desaströsen Versuchen, sich auf Deutsch zu verständigen). So hat es AV geschafft, live vor kleinem Publikum, großen und sehr großem Publikum zu spielen – und dabei sowohl das „Mädchen von Nebenan“ zu verkörpern, als auch mit ihren emotionsgeladenen, stimmgewaltigen Performances Begeisterungsstürme zu entfachen.

CÄTHE am 14.5.2022 um 20.30 Uhr

+++ Das Konzert muss leider wegen einer Erkrankung der Künstlerin entfallen +++

CATT am 15.5.2022 um 19 Uhr

CATTs Debut-Album „Why, Why“ (VÖ: 20.11.2020) entsteht umgeben von Natur. Im Gartenhaus der Roger Willemsen Stiftung am Rande Hamburgs richtet sie sich Anfang 2020 ein kleines Studio mit all ihren Instrumenten ein. In unmittelbarer Nähe zum Wald, dem Ort, wo sie sich seit ihrer Kindheit am wohlsten fühlt – experimentiert sie mit ihrer Stimme, Bläsern, Beats. Die Magie dieses Ortes ist bereits in den Singles “Again” und “Willow Tree” deutlich zu hören.

Die Ausrichtung eines jeden Songs bestimmt dabei nach wie vor CATTs charakteristisches Klavierspiel, das schon die erste EP “Moon” (Listenrecords 2019) geprägt hat: Es schiebt an, tastet sich vor, schlägt Richtungen und Stimmungen ein und begleitet beim Hören wie ein verlässlicher Gefährte beim Wandern auf unbekanntem Terrain. CATT entführt mit ihrem schwebenden Wesen mal in weite Landschaften, mal lädt sie zum Tanz auf Hinterhöfen versteckter Seitengassen.

Auch wenn CATT bereits mit so einigen Wassern des Musikbetriebes gewaschen ist – ein Gefühl fast kindlichnaiver Freude an der Musik, am Song, versprüht die 25-Jährige noch immer. Das spürt man auch und vor allem bei ihren Konzerten, wo sie mal mit ausufernden Bläser-Loop- und Stimmen-Arrangements, mal fragil am Klavier in ihren Bann zieht. Ihre größte Gabe, eine intensive Verbindung zwischen Publikum und ihrer Musik schaffen zu können, macht ihre Live-Auftritte so besonders – sie überrascht, berührt und es bleibt etwas, das vor allem in dieser Zeit wichtiger nicht sein könnte: Hoffnung.

Fotocredit: Anika Zachow

Weiter geht es vom 20. bis 22. Mai 2022 im Weingut Karl Sonntag in Nittel

PAULE am 20.5.2022 um 20.30 Uhr

Ina Paule Klink ist ein Wirbelwind mit vielen Talenten. Eines dieser Talente ist die Schauspielerei und viele kennen sie seit fast 20 Jahren als „Alex Holtkamp“ aus der TV-Reihe „Wilsberg“ an der Seite von Leonard Lansink, Rita Russek und Oliver Korritke oder an der Seite von Christian Kohlund als „Dominique Kuster“ in „Der Zürich-Krimi“.

Aber auch die Musik hatte schon immer einen festen Platz in Paules Herzen. Mit ihrem aktuellen Album „wunderschön unperfekt“ präsentiert Paule, nach Ihrem selbstbetitelten Debüt, bereits ihr zweites Album. Es ist ein herrlich mitreißendes Album, in dem Paules warme Stimme die Hauptrolle übernimmt.

Die minimalistisch gehaltene Instrumentierung begleitet sie auf Augenhöhe und unterstreicht auf charmante Weise den Gesang, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gitarren, Kontrabass, Banjo, zuweilen ein Meer aus Chören sowie das behutsam eingesetzte Schlagzeug fügen sich wie von selbst zu diesem prächtigen Stück handgemachter Musik zusammen.

Live wird Paule von Ihrer Band unterstützt, bestehend aus Wayne Jackson – Electric Gitarre und Bass Drum (Bela B, The Dead Lovers), der sich auch als Produzent ihrer beiden Alben auszeichnet, Chris Lippert – Akustik Gitarre (Alexa Feser, Matthias Schweighöfer) und Michael ORyan – Kontrabass (Nina Hagen).

Fotocredit: Lula C. Jackson / Michael ORyan

Felix Meyer am 21.5.2022 um 20 Uhr

Auf der Straße spielt er schon seit geraumer Zeit nicht mehr, aber ein bisschen Straße ist immer noch in der Musik von Felix Meyer zu hören. Mit seinem Trio bewegt er sich zwischen Chanson und Folk. Dazu gesellt sich neuerdings auch eine gehörige Portion Pop. Seine gesellschaftskritischen Gedanken kommen gefälliger, aber nicht reduzierter daher.

Der Sänger und Autor appelliert an das Gefühl, und gleichzeitig fordert er von allen mehr Mut. Doch statt vordergründig zu agitieren, findet Felix Meyer für seine Gedanken poetische Bilder, die er mal melancholisch, mal aufrüttelnd ins Mikrofon singt. Ihn begleiten die Multiinstrumentalisten Erik Manouz und Johannes Bigge.

„Ich weiß nicht genau, was man mit Musik in die Welt hinausposaunen kann, aber wenn es vielleicht etwas gibt, was da draußen Menschen erreichen kann, dann ist es sowas wie Mitmenschlichkeit, Liebe oder Fantasie“.

Nicht von ungefähr wählt Felix Meyer für seine gesellschaftskritischen Texte statt nüchterner Worte poetische Bilder. „Ich habe Fotographie studiert und mich lange mit Bildern beschäftigt und auch ganz ähnliche Themen in der Fotographie behandelt. Ein Journalist nannte unsere Musik mal ‚dokumentarische Popmusik‘ und ich finde das bringt es ganz schön auf den Punkt. Es soll nicht explizit sein, es soll Platz lassen diese Bilder, die da kreiert werden, selber auszumalen, mit seinem eigenen Leben in Verbindung zu bringen.

Fotocredit: Jens Wazel

Pauls Jets & Oimara am 22.5.2022 um 18.30 Uhr

PAULS JETS (auch die Jets genannt) tauchen relativ plötzlich im zweiten Drittel der 2010er Jahre in Wien auf. Bald schon ist der seltsame Sound der Band, die irgendwie nicht so richtig produziert klingt, eine kleine neue Größe in der österreichischen Musiklandschaft. FM4 spielt Songs wie „Diese Villa ist verlassen“ und „Üben üben üben“, die Jets treten mit dem Song „Ich komme in den Park“ in der bekannten Fernsehshow „Willkommen Österreich“ auf.

Doch was wollen die Jets eigentlich? But why? Das 2019 erschienene Album „Alle Songs bisher“ gibt darauf zwar keine richtige Antwort, legt aber mit 16 Tracks ein Plädoyer gegen die Kleinkariertheit des Indie-Pops hin, oder wirft es hin, eher. Dada trifft auf Pathos, Ansagen wie „Wo stehst du mit deiner Kunst, Baby“ auf Pop Perlen wie das Slacker-Liebeslied „22703“. Schön, dass das Debut vom Musikexpress die seltene
Höchstwertung von 6/6 erhält und in die österreichischen Albumcharts einsteigt. Es sind weniger die Inhalte als die Kontraste, die die Band kreiert; da sind Popsongs, die den Pop bedienen als auch unterwandern wollen…

Das zweite Album „Highlights zum Einschlafen“ (2020) zeichnet mit Titeln wie „Blizzard“ oder „Die dunklen Prinzessinnen der Nacht“ ein etwas düstereres Bild, das gar nicht so schlecht zur ebenso wenig hoffnungsvollen Coronazeit und dem damit verbundenen Rückzug ins Private passt. Mit der neuen Single „Jazzfest“ (2021) und dem Signing beim Berliner Label Staatsakt schlagen die Jets eine neue Richtung ein und kündigen ein drittes Album für 2022 an.

OIMARA – Der bunte Hund vom Tegernsee. Im März 2021 erschien das zweiten Album „A Quantum Prost“ zur gleichnamigen Tour.

Direkt von der Alm am Tegernsee, wo er aufgewachsen ist, ist Bayerns lässigster Songwriter und Musikkabarettist vor einigen Jahren herabgestiegen und haut dem Publikum seitdem mit seinem schrägen Charme eine derart vogelwilde Show mit Impro-Einlagen und Stompbox-Beat um die Ohren, dass zwischen dem Tegernseer Tal und dem Hamburger Hafen kein Auge trocken bleibt.

Ein Stenz vom Berg, wie der Oimara einer ist, schert sich nichts um Konventionen und Genres, und auf der Alm muss man eh immer alles können. Deshalb mixt der gelernte Koch munter drauflos: relaxte Gitarrensounds im Stil von John Mayer treffen auf fast schon valentineske Wortspiele und eine Verschmitztheit, die an eine jugendliche und extrem coole Version von Fredl Fesl denken lässt. Das Ganze selbstverständlich mehrsprachig – auf Bayrisch und Hochdeutsch – und mit einer Stimme, in der eine Extraportion Blues und Soul steckt!
Getragen von den Vibes des Publikums lässt sich der Hafner Beni (so steht’s in seinem Pass) treiben und besingt alles, was das Leben ihm bietet, von seinem Lieblingsgetränk, dem „Bierle in da Sun“ und seinem Lieblingskleidungsstück, der „Lederhosn“ bis hin zur politischen Weltlage oder der heimischen Situation im Schlafzimmer („Schnucki-Putzi“ meets „Lieblingsdepp“).

Dazwischen improvisiert der Oimara singend und erzählend Geschichten, die das Leben so spielt, und man könnte das Gefühl haben er stünde innerlich noch in einer Gourmet-Küche.

Fotocredit: Severin Schweiger

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CATT -
CATT –
  • Audio-CD – Hörbuch
  • 30.09.2021 (Veröffentlichungsdatum) – Spy Satellite (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 22.05.2022 um 01:57 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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