Distance In Embrace MATADOR Round II presents: Distance In Embrace, Fact In Enraged Minds, TornApart + I Hope Your Mum Dies Slowly, Kulturzentrum Komm in Düren

Distance In Embrace, Fact In Enraged Minds, TornApart + I Hope Your Mum Dies Slowly, Kulturzentrum Komm in Düren

Trotz guter Konkurrenzveranstaltungen in Köln und Aachen, schafft es das Team von Matador mit einem guten Line Up in Düren in der KOMM einen gelungenen Abend zu schaffen. Vier Bands aus vier verschiedenen Richtungen geben heute Abend hier ihr Bestes. Eine junge lokale Dürener Band namens IHYMDS läutet den Abend mit einem kurzen zwanzigminütigen Set ein und macht die Leute für die kommenden Bands schon einmal richtig warm.

Die Jungs von Fact stehen anschließend auf der Bühne. Kurz vor der Show haben sie noch für ein Interview zur Verfügung gestanden. Ende 2011 kam es zu einem Besetzungswechsel. Der Gitarrist Sven ist ans Mikrophon gewechselt. Jetzt krachen die Jungs ihren Metal-Mosh-Mix mit neuer Stimme den Besuchern um die Ohren. Für Fans von For The Fallen Dreams und den Melbourner Confessions werden hier ganz klar die Einflüsse preisgegeben, die einfach gut grooven. Ihre Gratis-EP „Serpentines“ gibt es auf ihrer Facebook-Page, also liken und runterladen.

Danach kommen die Dürener Urgesteine Tornapart. Nach der Show der Band sprechen die Besucher von einer Mischung aus Rage Against The Machine und Winds Of Plague, was meiner Meinung nach nicht ganz stimmt, aber den Kern fast erwischt. Die Jungs spielen guten Neunziger Metal und unterstreichen dies mit Industrial. Die Dürener kennen ihre Bands und so wird „Forever Damaged“ von der „Ghost X-35“-EP kräftigst gefeiert. Sänger Ihab und Patrick ergänzen sich musikalisch und ansagentechnisch. Bands und Besucher sind zufrieden. Nach einem guten Set von einer halben Stunde bedanken sich die Jungs und die Dürener wissen ihre Musik zu schätzen und so jubeln sie ihre Jungs mit starkem Applaus von der Bühne.

Distance In Embrace waren schon öfters im „schönen“ Düren und freuen sich immer, hier zu sein. Zwar hat die Band ein komplett anderes Publikum als 2007, dennoch kann die Band genauso wie damals überzeugen. Post-Hardcore mit Screamo wird von ihren vielen Releases, veröffentlicht über Horror Business Records, heute mit viel Spaß weitergegeben. Die beiden Gitarristen und Sänger, Niko und Adrian, klingen wirklich gut und heizen dem Dürener Publikum ordentlich ein. Die Band verrät, dass sie bald eine EP herausbringen wird. Sie freuen sich auf die kommenden Shows im Jahre 2012. Ich wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg. Sie haben ihn verdient.

Auch wenn viele Zuhörer später zum Feiern nach Köln gefahren sind, haben sie zur Einstimmung ein gutes Konzert gehört, das wirklich locker mit den Mode Metal- Veranstaltungen in den Großstädten mithalten konnte. Bleibt zu hoffen, dass in Düren Musik weiter so supportet und begleitet wird, denn das verdient Düren und seine Bands und ihre Besucher und Veranstalter sowieso.