Five Finger Death Punch bieten Stadionfeeling, 22.03.2014 – Köln, E-Werk

Da haben wohl manche verdutzt aus der Wäsche geschaut, als die heutige Show von Five Finger Death Punch schon im November des letzten Jahres ausverkauft war. Im Internet war die Nachfrage für übrige Karten sehr groß. Nichtsdestotrotz gab es viele begeisterte und glückliche Leute, die ein Ticket ergattert haben. Natürlich sind Five Finger Death Punch nicht allein unterwegs. Als Support-Acts sind auf der The Wrong Side Of Heaven and The Righteous Side Of Hell Tour 2014 die Rocker von Pop Evil und Upon A Burning Body.

Um 20 Uhr beginnen Pop Evil ihr Set vor dem fast gefüllten E-Werk. Die Band aus Michigan gibt es seit 2007 in fester Besetzung. Sie bieten guten Alternativ-Metal mit Hard-Rock-Einflüssen. Leigh Kakaty versucht als Frontmann die Meute warm zu machen. Immer wieder animiert er zum Tanzen und Mitsingen. Der Sound an diesem Abend ist wirklich klar und druckvoll. Es passt zum rockigen Klang der Band. Musikalisch bieten Pop Evil Songs von ihrem letztjährigen Album „Onyx“.

Weitaus mehr in Tanzlaune sind die Besucher bei den Texanern von Upon A Burning Body. Die Metalcore Jungspunde ballern mit Breakdowns nur so um sich, die den Kölnern mächtig einheizen und auch gefallen. Ihr Album „The World Is Ours“ verbindet Deathcore mit Groove Metal. Sänger Danny Leal shoutet sich die Seele aus dem Leib. Immer wieder fordert er zum Mosh Pit auf und diese werden sofort umgesetzt. Wie auf ihrer letzten Deutschland-Tour mit Trivium wird auch hier eine tolle Show geboten. Am Ende ihrer Sets gibt es ihren Hit „Sin City“, um eine Wall Of Death zu starten.

Der Headliner tritt nach einer kurzen Umbaupause auf die Bühne. In Sekundenschnelle wechselt die Stimmung aufs Höchste. Immer, wenn Moody sein Mikro in Richtung Publikum hält, singen alle direkt mit, egal ob Refrain oder Strophe. Auf dieser Show beweisen die Amis wieder ihr Können und ihre Szene-Führung in Sachen Groove-Metal. Bei ihrer letzten Single „Battle Born“ mitten im Set gibt es kein Halten mehr und alle im E-Werk springen und hüpfen auf Kommando oder aus eigenem Antrieb. Die Stimmung machen sich Five Finger Death Punch zu Nutze, wie bekannt von ihren Shows als ideale Entertainer. Drummer Jeremy Spencer knallt die Snare wie einen Amboss-Hammer. Der Sound ist wirklich Spitzenklasse. Besonders der Gesang von Moody gibt dem Ganzen die spezielle Note. Besonders beim Akustik-Cover von „Far From Home“ zeigt er sein wahres Talent. Am Schluss geben alle Beteiligten von „The Bleeding“ noch mal Vollgas, um diesen denkwürdigen Abend lange im Gedächtnis behalten zu können. Hut ab vor dieser Band und diesen tollen Fans!