Ray Wilson & the Berlin Symphony Ensemble am 12.07.2013 – Ein unvergesslicher Konzertabend als Highlight des Bad Homburger Sommers

Ray_diabolisch
Photo credit: Foto: Nadine Birkmann
DATUM» 12.07.2013
ARTIST»
VENUE»

Pünktlich um 19.30 Uhr, nach einer kurzen Ansage des Bad Homburger Oberbürgermeisters Korwisi, betraten Ray Wilson und seine Band die Bad Homburger Bühne. Mit einem Tick-tack-tick-tack begann das Konzert. Die geschätzten 15.000 Menschen erkannte sofort den Klassiker „No Son Of Mine“. Der Funke sprang umgehend auf das Publikum über und Ray Wilson bot ein musikalisches Feuerwerk von dem man noch lange im Rhein-Main-Gebiet, und darüber hinaus, sprechen wird.

Das perfekte Ambiente vor dem Bad Homburger Kaiser-Wilhelms-Bad, das optimale Wetter, geniale Ohrwürmer vorgetragen von sympathischen Musikern – besser geht es nicht. Neben fast allen großen Genesis Hits und einer handvoll Solotitel hatte Wilson auch Solohits seiner Genesis-Kollegen Collins, Rutherford und Gabriel mit im Gepäck.

Ray_verschmitzt
Foto: Nadine Birkmann

Die Arrangements waren nahe an den Originalen, so dass die überwiegende Mehrheit des Publikums in längst vergangen Zeiten zurückversetzt wurden. Besonders die beiden Violinistinnen und der Saxofonist ernteten mehrfach Extraapplaus. Ray Wilson und seine 8-köpfige Band spielten sich mehr und mehr in die Herzen des Publikums. Nach gut 2 Stunden verabschiedeten sich Wilson und Band von der Bühne, um nach einer kurzen Pause mit den Zugaben „Mama“ und „Jesus He Knows Me“ noch einmal richtig los zu rocken.

Ray_Violine
Foto: Nadine Birkmann

Nach tosendem Applaus, ohne daran zu denken, dass es noch eine weitere Zugabe geben sollte, passierte das, was diesem unglaublichen Abend die Krone aufsetzte. Ray Wilson kam alleine, nur mit seiner akustischen Gitarre  auf die Bühne und spielte mit „In The Air Tonight“ eine akustische Version des Collins-Klassikers, um sich sogleich, begeistert von dem was vor ihm geschah, zu verabschieden.

Ray_Gruppe
Foto: Nadine Birkmann

Doch wer dachte, das war´s, wurde ein weiteres Mal eines besseren belehrt. Ray Wilson kam zur dritten (!) Zugabe auf die Bühne und brachte mit „Knocking On Heavens Door“, „I´m On Fire“, „The River“ und „Blowing On The Wind“ ein weiteres Highlight, welches das textsichere Bad Homburger Publikum lauthals intonierte.

Im Anschluss an dieses 20-minüte Medley verabschiedete sich ein sichtlich bewegter Ray Wilson mit den Worten „It was such a pleasure being with you – see you next time!“ (es war mir eine solche Freude, bei euch zu sein – bis zum nächsten Mal), schrieb noch eine lange Zeit lang fleißig Autogramme und ließ sich mit seinen „Fans“ ablichten.

[youtube id=“de3ohCMY3A8″ width=“600″ height=“350″]

Die ca. 15.000 anwesenden „Fans“ werden ein weiteres Konzert in Bad Homburg gewiss begrüßen. Hierzu gibt es bereits eine Mailaktion, in der Fans ihre Meinung zu dem Bad Homburger Konzert abgeben und begründen sollen, warum auch 2014 wieder ein Ray Wilson Konzert in der Kurstadt stattfinden soll. Weiter soll der Ort angegeben werden, aus dem man angereist ist. Wäre schön, wenn diese Aktion Unterstützung finden würde.

Stichwort: Ray Wilson 2014 wieder in Bad Homburg?
Email: RayWilson-BadHomburg2014@gmx.de

Setlist – Ray Wilson – 12. Juli 2013 – Bad Homburg

  • No Son Of Mine
  • That’s All
  • American Beauty
  • Another Cup Of Coffee
  • Another Day In Paradise
  • Wait For Better Days
  • Invisible Touch
  • Not About Us
  • Follow You Follow Me
  • Solsbury Hill
  • Calling All Stations
  • Congo
  • Carpet Crawlers
  • Another Day
  • Shipwrecked
  • Ripples
  • Entangled
  • Vivaldi Intermezzo
  • Inside
  • Land Of Confusion
  • I Can’t Dance
  • Mama
  • Jesus He Knows Me
  • Knocking On Heaven’s Door
  • Solo: In The Air Tonight
  • I’m On Fire
  • The River
  • Fire
  • Blowin‘ In The Wind

1 Kommentar

  1. Tolle Band, super Sound und super Location. Bin normalerweise kein grosser Fan von Genesis, aber von Ray Wilson’s Interpretationen bin ich total begeistert. Zudem kann ich wirklich nur bestätigen, dass er außergewöhnlich symphatisch rüber kommt, was man auch nach dem Konzert am Merchandise-Stand merkte. War sicherlich nicht dass letzte Konzert, das meine Lebensgefährtin und ich von ihm besucht haben.

Kommentare sind deaktiviert.