The Sorrow rocken das Kölner Underground, 17.11.2012

DATUM» 17.11.2012
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But We Try It eröffnen den heutigen Abend. Die Band hat sich einen überregionalen Bekanntheitsgrad durch einen Supportslot in der Illdisposed´s 20th Anniversary Tour erarbeitet! Sänger Jörn versucht das Publikum zum Mitmachen zu bewegen und fordert sie auf näher zur Bühne zu kommen. Mit viel Laune und Begeisterung ballern die Jungs mit den Songs von ihrem letztem Album „Dead Lights“ um sich. Musikalisch werden hier verschiedene Arten von Trash und Death Metal zusammen gemixt.

Jetzt kommen Farewell to Arms auf die Bühne. Die Band ist noch sehr jung und scheint mit Johannes einen sehr talentierten Gitarristen an der Hand zu haben, der nur so die Soli und Riffs von seinem Brett haut. Es gibt schnelle melodische Läufe, die fließend in Breakdowns übergehen, um mehr Grooves schaffen zu können. Die aus dem schönen Landsberg stammenden Jungs rocken ihr neues Album „Perceptions“ und kassieren viel Lob und Sympathie. Für die zwei Jahre, in denen Farewell to Arms existieren, scheinen sie schon weit gekommen zu sein. Einen Plattenvertrag bei Massacre Records und eine Show auf dem Summerbreeze Festival müssten eigentlich für sich sprechen.

Als letztes betreten die Österreicher The Sorrow die Stage. Nach einem leiseren Intro folgt direkt ein Song aus ihrem frisch erschienen Album „Misery Escape“, das nochmal als ein wirklich frisches Stück Metalcore im Jahre 2012 angesehen werden kann. Egal, welcher Song von ihren vier Alben heute Abend gespielt wird, die Kölner geben sich im Underground sehr text- und tanzsicher. Sänger Mätze und seine Herren spielen wirklich unter einer Soundwand ihr Set, dass viele Besucher nur noch moshen und stagediven können. Untermalt wird diese gute Show durch lustige Ansagen, zumal seine Stimme live genauso beeindruckt wie vom Band. Ein besonderes Highlight gibt wie auf jeder Show der Song „The Dagger Thrust“ vom ersten Album „Blessings from a Blackened Sky“, der durch schleppende und schwere Riffs geprägt ist. Die letzte Show von The Sorrow ist vier Jahre her und dennoch werden sie gefeiert, wie ein gewonnenes Heimspiel des FCs.

Hoffen wir, dass die nächste Show in Köln nicht wieder vier Jahre Wartezeit braucht. Es wäre echt schade für die wartenden Fans.