Trivium rocken die Essigfabrik, Köln – 09.02.14

DATUM» 09.02.2014
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Battlecross hätten sich keine bessere erste Europa-Tour wünschen können. Jede Show als Support für Trivium ist sehr gut besucht, in den meisten Fällen, wie heute in der Kölner Essigfabrik, sogar ausverkauft! Die Jungs aus Detroit nutzen die Chance, vor unbekanntem Publikum zu spielen und imponieren in ihrer halbstündigen Show mit modernem Thrash Metal der Marke Lamb Of God und The Black Dahlia Murder. Ende letzten Jahres haben sie ihr neues Album „War Of Will“ veröffentlicht. Die Band ist fest entschlossen, dieses Jahr diese Platte live überall zu verbreiten. Hier in Köln gab es nach dem letzten Song „Push Pull Destroy“ noch Lust auf mehr.

Miss May I haben schon mehr Erfahrung an gefüllten Hallen, nach mehreren Touren mit Bands wie Parkway Drive oder mit den Deathcore-Veteranen von Chelsea Grin sogar hier in der Essigfabrik. Sänger Benton ist der geborene Entertainer und heizt von der ersten Sekunde den Besuchern ordentlich ein. Man merkt, dass Miss May I keine Unbekannten sind. Die Leute schätzen die Mosh-Parts, die entkrampften Riffe und die leichten Gesangslinien von Bassisten Ryan Neff. Hier wird klassischer Metalcore gespielt und gefeiert. Für Sonntagabend kann es kaum eine bessere Party-Band als Support geben. Live gibt es viele Songs vom kommenden Album, welches im Frühling veröffentlicht wird. Wir sind gespannt!

Bis zum Beginn von Trivium gibt es noch eine kleine Umbaupause. Wie auf der letzten Tour hat Trivium ihr T-Logo auf der Bühne ausgestellt. Die Bühnendekoration ist wie immer im metallischen Stil gehalten und bereitet schon Vorfreude auf das Kommende. Nach einem kleinen Intro folgt der Opener „Brave This Storm“ ihres neuen Albums „Vengeance Falls“ aus den Boxen und die Besucher singen lauthals mit. Aber auch andere Songs der frischen Veröffentlichung sind den Fans alle bekannt und werden gerne gefeiert. Natürlich haben Trivium auch alte Hits in ihrer Setlist, die die Stimmung der Essigfabrik weiter antreibt. Sänger und Gitarrist Matthew Heafy wechselt zwischen Shouts und Gesang ohne Probleme und zockt sich dabei die Finger wund. Der Rest der Band ist genauso live-technisch vollkommen und wieder zeigt sich die bekannte Power dieser Herren. Sie sind einer der besten modernen Metal-Bands, die beweist, dass harte Arbeit sich auszahlt. Nach 90 Minuten und einer lauten Zugabe-Aufforderung gibt es noch „Pull Harder on the Strings of Your Martyr“, bevor Trivium endgültig die Stage verlassen.

Besucher und Bands haben sich gegenseitig einen super Abend bereitet. Besser hätte es nicht laufen können. Ein perfekter Wochenendabschluss!