Whitechapel machen neben ihrer Festival-Tour einen Zwischenstop im Kölner Underground, 13.08.2013

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DATUM» 13.08.2013
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Whitechapel sind in der Stadt! Junge und alte Metal-Heads aus fern und nah wollen die Deathcore-Helden aus Knoxville, Tennessee, neben den vielen Festival-Gigs auch gerne in einem Club wahrnehmen. Sie sind an diesem Dienstag recht zahlreich erschienen. Hatten Whitechapel im Jahre 2011 eine der besten Shows mit The Acacia Strain geliefert, hofften viele auf eine Fortsetzung des damaligen Abends, denn sie gehören zu den besten Live-Acts der neuen Death-Metal-Bewegung.

Nachdem die Kölner Local-Band Hopelezz als Opener die Meute warm gemacht hat, beginnen Whitechapel um Punkt 21 Uhr ihr Set. „Make It Bleed“ ballert nach kurzem Klavier-Intro aus den Boxen. Der Sound mit drei Gitarristen ist Whitechapels bestes Markenzeichen. Gewaltige Gitarrenwänden werden mit schnellen Drums unterlegt. Wäre dies nicht schon ein Wink, sich diese Band live anzusehen, haben sie mit Phil Bozeman einen Shouter, der sich wirklich hören lassen kann. Er keift und shoutet ohne Anstrengung. Dieser Mann muss die Lungen eines Gorillas haben. Bei der Songauswahl lassen sich Whitechapel alle Möglichkeiten offen. Es gibt Songs vom frischen Re-Release „The Somatic Defilement“ bis zum neuesten Werk, einfach „Whitechapel“ benannt. Die Kölner headbangen und moshen, während im hinteren Bereich des Undergrounds mehrfach der Circle Pit rotiert. Bei „Posession“ bekommt Phil sogar unter mehrfacher Aufforderung seine Wall Of Death. Nach einer Stunde Blast-Beats und Breakdowns gibt es mit „The Darkest Day Of Man“ eine perfekte Zugabe. Band und Publikum sind ausgepowert und verlassen pünktlich um 22.15 das Underground.

Ich war noch nie so froh, dass ein Konzert schon zu so früher Stunde zu Ende ist, denn jede andere Band hätte nach Whitechapel einfach nur den Kürzeren gezogen.