A Wilhelm Scream – Partycrasher

VERÖFFENTLICHUNG» 05.11.2013
ARTIST»
LABEL» ,
  bei Amazon bestellen

Verdammt, haben im letzten Jahr A Wilhelm Scream ernsthaft schon ihr 10- jähriges Jubiläum gefeiert? Es kommt einem noch wie gestern vor, als sich die einstigen Schützlinge von Dexter Holland in den kleinsten Clubs Deutschlands wildeste Konzerte mit ihrer treuen Schar von Anhängern geliefert haben. Leider hat sich daran, auch ein Jahrzehnt später absolut nichts geändert. Leider, weil ihnen der große Durchbruch bis heute verwehrt geblieben ist. Als schönstes Beispiel gilt da der Auftritt beim Area 4 Festival 2012, als die New Bredforder vor ganzen 50 (!!!) Leuten die Main Stage am Samstagvormittag eröffnen durften. Sicherlich, eine undankbare Zeit für jeden Feierwütigen, trotzdem ein Exempel dafür, dass man in Sachen Vermarktung leider versagt.

Zum Glück ist man jetzt zu No Idea Records gewechselt und hat damit einen kompetenten Partner an seiner Seite. Das merkt man vor allem an ihrem neuesten Werk „Partycrasher“. Eingängig und flott kommen vor allem „Boat Crushers“ und „The Last Laugh“ ins Gehör. Besonderes herausstechen kann da „Devil Don’t Know“ mit schönen „The Devil Don’t Know I’m Dead Yet“-Chören, die das Publikum ihnen auf Konzerten doppelt und dreifach entgegen schmettern kann. Zwischendurch wünscht man sich vielleicht ein wenig mehr Abwechslung, laufen gerade Punkbands immer in Gefahr ins Monotone abzudriften. Da kommt „Sassaquin“ gerade recht, der zwischendurch auch mal Gelegenheit zum Durchschnaufen gibt. Was man auch wirklich notwendig hat, wenn man auf die Intensität des Albums ein Ohr wirft.

„Partycrasher“ ist ein verdammt ordentliches Album und unterstreicht ein weiteres Mal die Ambitionen der Band endlich aus dem Schatten der Großen ihres Genres herauszuspringen.

[amazonButton]A Wilhelm Scream Partycrasher hier bestellen![/amazonButton]