All We Hate präsentieren Debut Album „Blood Against Blood“

VERÖFFENTLICHUNG» 01.04.2013
BEWERTUNG» 7 / 9
ARTIST»
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So, liebe Genossen – hier nun mein Review zur neuen Scheibe von All we hate, welche vor einigen Tagen das Licht der Welt erblickte. Ich pers. habe mich ja schon seit Monaten auf die Scheibe der Bergisch Gladbacher gefreut, habe ich sie doch schon einige Male live gesehen. All we hate spielen eine sehr interessante Mischung aus Thrash Metal und Hardcore, um nicht zu sagen Metalcore welche meiner Meinung nach sehr eigenständig klingt. Würde man mich fragen wie die Musik von All we hate klingt würde ich warscheinlich so etwas sagen wie „groovender Metal einfach, kein reiner Thrash, etwas hardcore-mäßig … Metalcore Elemente … geile Riffs … schwer zu beschreiben!“, denn die Musik macht einfach Spaß! Auch textlich sind All we hate sehr konkret unterwegs, von sozialkritischen Themen, Anti-Kriegs Lyrik bis hin zu morbiden Gewaltfantasien ist für die ganze Familie etwas dabei 🙂

Die CD umfasst insgesamt 11 Tracks bei einer Gesamtspielzeit von rund 46 Minuten was ich sehr gut finde, da keiner der Song unnötig in die Länge gezogen wurde und das Album somit sehr abwechslungsreich daherkommt. Ebenso punktet die Scheibe beim Sound. Da die Band das Album quasi „selber“ aufgenommen und gemischt hatte war ich neugierig wie das Gesamtwerk denn nun klingen mag, und ich muss sagen, dass ich sehr erstaunt war, als ich die Scheibe das erste Mal anhörte. Knackige Drums (gut, die Snare hätte meiner Meinung nach mehr „knallen“ können hehe), ein absolut sahniger Bass Sound bei dem man vor Freude fast Tränen in den Augen hat und ein geiler kerniger und knurriger Gitarrensound. Die Vocals kommen auch absolut sauber daher und wurden sehr liebevoll in Szene gesetzt. Hier braucht man sich nicht vor manchen Studioproduktionen absolut nicht zu verstecken!

Das Schlimme an der CD ist jedoch folgendes: Ich hab bisher noch keinen Lieblingssong ausfindig machen können – einfach aus dem Grund, weil alle Song klasse sind – jeder auf seine eigene Art und Weise. Es gibt zwar einen Song, den ich nicht so toll finde, aber das ist eigentlich unerheblich. Meine momentanen Kandidaten für den „Lieblingssong Posten“ sind bisher jedenfalls Torture Time, Cycle, Sort of Sickness, Priest of Death, Shut up und Forgotten 🙂 Schön finde ich auch, dass am Ende der CD noch 3 alte Demotracks mit draufgepackt wurden, welche dem neuen Material in nichts nachstehen.

Abschließend kann ich einfach nur dazu raten sich die Scheibe zuzulegen, das Ding macht einfach Spaß und groovt wie Sau. Solider, harte Metal mit dicken Eiern und Wucht. Besser kann ein „Debut Album“ eigentlich nicht sein, denn diese CD ist eine ganz klare Ansage und die Band hat damit ganz klar gezeigt, dass sie es locker mit „größeren“ Bands aufnehmen kann – Hut ab!

Wer mehr über die Band wissen möchte sollte sich mal deren facebook und/oder myspace Seiten anschauen! Hier werden auch immer anstehende Gigs angekündigt und ihr könnt auf diesem Wege auch an die CD herrankommen, bzw. euch die Musik erst einmal anhören und auch teilweise gleich kostenlos herunterladen.