Avenged Sevenfold – Hail To The King: A7X auf den Spuren der großen Meister

VERÖFFENTLICHUNG» 23.08.2013
BEWERTUNG» 7 / 9
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Avenged Sevenfold haben in der europäischen Metalszene ein Imageproblem. Es gereicht ihnen zur Ehre, dass sie bevorzugt mit Metallica verglichen werden. Floskeln wie „die legitimen Nachfolger“ oder „ein neues Black Album“ lassen sich durch viele Artikel und Reviews verfolgen. In den USA dürfte das kein Problem sein. Dort haben A7X, wie sie von Fans liebevoll abgekürzt werden, längst schon selbst Kultstatus. In Europa aber fühlen sich immer noch die Anhänger von Metallica auf die Füße getreten, die es keiner Band erlauben wollen, mit ihren Göttern verglichen zu werden.

Mit „Hail To The King“ tun A7X aber auch einiges, um diesen Vergleich anzuheizen. Die bisherigen Fantasy-Comic-Cover sind einer simplen Schwarz-weiß-Zeichnung  gewichen, es gibt kein aggressiv-hartes Gebrüll mehr in den Songs, stattdessen einen Wechsel aus melodischen Metal-Hymnen und Hardrock-Balladen. Keiner ruft gleich „Nothing Else Matters“, aber es geht bedeutend ruhiger zu als in der Vergangenheit. Trotzdem gefällt mir „Hail To The King“ sehr gut. Die Reise in ruhigere Fahrwasser wurde ja schon von langer Hand vorbereitet. Man denke nur an das letzte Album „Nightmare“, das nicht nur durch das Mitwirken von Mike Portnoy an Dream Theater erinnert.

Nach einigen Nebengeräuschen und Glockengebimmel startet „Shepherd Of Fire“ dreckig und riffhaltig durch – ebenso wie der Titeltrack „Hail To The King“. Highspeed-Schlagwerk, melodische Gitarren und ein bestens aufgelegter Matt Sanders, der bisweilen auch in eine düstere Erzählweise fällt. So muss das sein. Weitere Höhepunkte erwarten uns mit „Doing Time“ und „This Means War“. Straight nach vorn ausgerichtet und mit viel Spielfreude. Und vor allem letzteres sehr vielseitig produziert – die Hommage an Metallica sollte man doch wohlwollend betrachten.

Chorgesang leitet „Requiem“ ein und Mister Shadows führt den Song mit dynamischen Vocals fort – überzeugend bis zum abschließenden Sprechgesang und den erneuten Chorpassagen. Danach wird’s ruhiger und „Crimson Day“, „Coming Home“ und das abschließende „Acid Rain“ lassen uns auf sehr hohem Niveau immer wieder verschnaufen.

A7X haben hier gewiss ein Album geschaffen, das vielen gefallen will. Das Ziel dürften sie erreichen und entsprechende Chartplatzierungen einfahren. Die Produktion ist hervorragend und es macht großen Spaß, das Album laut zu hören. Wenn auch nicht die große Klasse der beiden Vorgänger-Alben erreicht wird, so liefern Avenged Sevenfold doch genug ab, um eine vergnügliche Metalstunde zu bereiten.

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Hail to the King
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