Beaty Heart – Hipster ja, aber nicht so

VERÖFFENTLICHUNG» 30.05.2014
BEWERTUNG» 2 / 9
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Es gibt ja so Leute, die sich immer wahnsinnig aufregen, wenn es um Hipster geht. Sobald jemand abseits des Mainstream-Rocks die Gitarre schwingt, dabei auch noch hoch singt und lustig aussieht, geht das Gemotze los. Da ist es auch egal, wie gut die Band ist.

Ich bin in der Regel ein Freund des Hipsters. Ich gehe gerne zu Bombay Bicycle Club, höre mir jedes neue Album von Vampire Weekend und Arcade Fire an und freue mich, wenn Whitest Boy Alive wieder auf Tour kommen.

Hier ist aber jetzt auch mal Schluss. Das Debutalbum „Mixed Blessings“ von Beaty Heart liegt auf meinen Schreibtisch, und ich stelle mich offiziell auf die Seite der Hater.

Vielleicht ist es diese ganze Idee der „Weltmusik“, die in den letzten Jahren Einzug in den Indie-Pop genommen hat, die ich nicht mehr hören kann… Aber eigentlich stimmt das auch nicht. Andere Band machen das einfach besser.

Das ist kein Fun-Pop, das ist aufgesetzt und ein bisschen debil. Das ist kein Psych-Pop, das macht Kopfschmerzen. Tatsächlich konnte ich das Album nicht einmal durchhören, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Yep.

„Mixed Blessings“ fühlt sich nicht rund an. Den Song „Kanute’s coming round“ kann man sich anhören, raten möchte ich dazu nicht.

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