Black Label Society: gereift und gradlinig mit „Catacombs Of The Black Vatican“

VERÖFFENTLICHUNG» 04.04.2014
BEWERTUNG» 6 / 9
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Die neue Scheibe des kultigen Ozzy-Stammgitarristen Zakk Wylde trägt den mysteriösen Titel „Catacombs Of The Black Vatican“. Hört sich eher nach einem Thriller von Dan Brown an, ist aber das neue Album der US-Metaller, das mal wieder bei einem neuen Label (diesmal Mascot Records) erscheint. Nach der Akustik-live-CD „Unblackened“ also endlich wieder schwere, elektrische Kost.

Allerdings scheinen die akustischen Aufnahmen ein wenig auf Zakks stimmliche Qualitäten abgefärbt zu haben. Er singt weicher und runder, als dies bei früheren Alben der Fall war. Ein kerniger, rauer Sound bleibt zwar erhalten, doch dies ist der Instrumentalfraktion zu verdanken. Stilistisch kommen die Southern Rock-Elemente stärker durch als bei den alten Brutalo-Werken. Mehr Country, vor allem mehr Blues – und doch nur vier balladeske Stücke (davon zwei als Bonustracks auf der Limited Edition).

Alles in allem liefert die Band ein sehr homogenes, geradliniges und äußerst entspanntes Album. Songs wie „Believe Angel Of Mercy“ und „Beyond The Down“ werden damit nicht in die Metal-Geschichte eingehen, aber Zakk kann gewohnt tieftraurig mit einer Mega-Ballade wie „Shades Of Grey“ überzeugen und seine Vocals zur Schau stellen. Sehr ausgereift!

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