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Charlie Barnes – “Last Night’s Glitter”: Outtakes? – Dafür viel zu schade!

Charlie Barnes  •  Last Night's Glitter
Veröffentlichungsdatum: 03.07.2020
Unsere Bewertung: 9 von 9 Punkten

“Dieses Album, das eigentlich für Outtakes, Bonustracks oder eine schnell erstellte EP oder eine Handvoll Live-Session-Videos sein sollte, um Menschen und ihre Geldbörsen in Richtung meines Vorgängers zu lenken, hat viel länger gedauert als es üblich sein sollte. So lange, dass ich es nicht mehr als Standard-Werbematerial sehe, sondern als ein Werk, von dem ich hoffe, dass es sich in meinem Repertoire behaupten wird.”

Treffender hätte es CHARLIE BARNES nicht beschreiben können, denn herausgekommen ist kein flüchtiger Zusammenschnitt von Outtakes oder für Bonustracks ausgewählte Songs, sondern ein Singer-/Songwriter-Album, das man so nicht erwartet hat. Eindringliche Akustiktracks mit Gitarre, Slidegitarreneinsprengsel und Einspielern von Streichern, Klarinetten und Blechbläsern oder kleinen Samples. Aber bei allem erwähnten bleibt der Grundcharakter des Albums, das sich in den meisten Teilen anhört wie ein live eingespieltes Sessionwerk vorhanden.

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“In diesem Sommer, als ich wieder zu meiner täglichen Arbeit als Teil der Bastilles Live-Band zurückkehrte und regelmäßig ein paar einfach angeschlagene Gitarrenakkorde in meinen Fingern zuckten, spürte ich, wie sich etwas Neues in meinem Kopf drehte. Es fühlte sich so an, als wäre es eines dieser “Alles” -Lieder. Die Art von Lied, in der es einem Schriftsteller gelingt, genau in eine Handvoll Verse zu übersetzen, wo und wer er zu einer bestimmten Zeit ist. In einem Hotelzimmer irgendwo in Spanien fanden die Texte eines Nachmittags ihren Weg aus mir heraus und wurden zu “Last Night’s Glitter”. Es hört sich so an, als würde ich es romantisieren, aber genau so ist es passiert.”

Es ist ein Album für alle Lebenslagen, es trägt eine gewisse Schwermütigkeit in sich und doch alle Leichtigkeit des Seins.