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Coldplay "Music of the Spheres"

Unsere Wertung: 2 von 9 Punkten.

Das neue Album von Coldplay: Spheres for Fears

Eigentlich wollte ich eine Rezension über das neue Album von Coldplay schreiben, aber nachdem ich es mir zweimal unter Schmerzen reingezogen habe, wird das eher ein Nachruf.

Ein Nachruf auf eine Band, die einst zu meinen Favoriten gezählt und einige der schönsten Songperlen geschrieben hat. Auf “Music of the Spheres” ist davon nichts mehr zu spüren. Der Abwärtstrend, der sich mit den letzten Alben abzeichnete, wird nicht nur fortgesetzt, sondern beschleunigt. Coldplay wollen mit unterirdischer Musik ins Orbit.

Dieses Gedudel und Gewinzel hat allenfalls Kaufhausrolltreppenberieselungsniveau. Die Songs zielen nicht aufs Herz, sondern schlagen auf den Magen. Quo vadis Coldplay?

Zwölf Songs in knapp 40 Minuten verheißen schon eher schnelle Kost als Klangreisen. Drei Songs sind unter einer Minute, eigentlich nur Intros für die folgenden Songs. Der letzte Titel nimmt mit über zehn Minuten fast ein Drittel des Albums ein, aber die Hoffnung auf Progrock wird schnell zerstört. Es klingt, als würde die Band sich immer weiter von ihren Fans entfernen. Spheres for Fears. Die Songtitel will ich mir erst gar nicht merken.

Dieses grottenschlechte Machwerk ist das erste Album von Coldplay, das ich mir noch nicht einmal per Download zulege. Angehört habe ich es mir als Stream, das war mein Glück. Blind zugreifen wie bei ihren Alben aus den Nullerjahren kann man längst nicht mehr. Schade mit anzuhören, wie sich eine einstige Supergroup selbst demontiert.

Letzte Aktualisierung am 25.01.2022 um 04:57 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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