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Corecass: ein dunkler, atmosphärisch dichter Mantel umhüllt diese Musik

Corecass  •  Void
Veröffentlichungsdatum: 27.11.2020
Unsere Bewertung: 8 von 9 Punkten

Filmmusik, Ambient, Neoklassik! ‘Void’, das zweite Album von CORECASS spielt mit vielen Genres und Einflüssen und lässt diese gekonnt verschmelzen. Das Ergebnis klingt phänomenal, wenn man sich darauf einlässt. CORECASS ist die Solo-Idee und der kreative Output der Hamburger Musikerin und Komponistin ELINOR LÜDDE. Bereits seit der Gründung 2014 blickte sie über konventionelles Songwriting hinaus und ließ Instrumente wie Harfe, Akkordeon, E-Gitarre und ihre natürliche Stimme zu einer eindrucksvollen Klanglandschaft verschmelzen. Field- Recordings und diverse Synth-Sounds unterstreichen den hohen künstlerischen Anspruch der Musikerin. Das Ergebnis ist ein innovativer und filmischer Musikstil – ein elegisch dunkles und atmosphärisches Konglomerat aus elektronischen und nicht elektronischen Klängen. Für ihr neues Album ‘VOID’ erweiterte die Multiinstrumentalistin ihr Spektrum u.a. um eine Kirchenorgel. Der Klang verändert sich dadurch noch weiter ins Ätherische. Ein unbeschreiblich gutes Album mit viel Tiefgang, auf das man sich definitiv einlassen sollte.

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Nach “Sens Dep” ist dies das zweite unter die Haut gehende, düster atmosphärische Album, das an diesem Freitag erscheint. Sind es bei “Sens Dep” die Soundtracks von Angelo Badalamenti, die man assoziiert, so sind es bei “Corecass” die düsteren Alben einer “Anna von Hausswolff”, die einem umgehend in den Sinn kommen.