„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ – Soundtrack auf dem Pfad der Melancholie

VERÖFFENTLICHUNG» 23.05.2014
BEWERTUNG» 7 / 9
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Der Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lief am 12.06. bei uns an. Er basiert auf dem Bestseller von John Green und erzählt die bewegende Geschichte von Hazel und Gus (gespielt von Shailene Woodley und Ansel Elgort). Dabei handelt es sich um zwei außergewöhnliche Teenager, die sich bei einer Selbsthilfegruppe für Krebserkrankte kennen lernen.

Die Story lässt einen sehr melancholischen Soundtrack erwarten und natürlich wird der Hörer nicht enttäuscht. Die Zusammenstellung der Songs klingt wirklich so, als ginge man an einem trüben Nachmittag durch die Stadt und an jeder Straßenecke stehe ein weiterer Singer / Songwriter, der seinen Weltschmerz in die Welt hinaus ruft.

Allen voran steht da Birdy, die allein mit drei Songs vertreten ist und gewohnt emotional auftritt. Dann natürlich Ed Sheeran, aber auch die weniger bekannte One-Man-Garde wie Jake Bugg, Tom Odell und Ray LaMontagne. Alle mit starken eigenen Songs. Viele davon sind bisher unveröffentlicht, was bei vielen Kinogängern zur Kaufentscheidung beitragen dürfte und den Soundtrack schnell auf Platz 1 der  iTunes-Charts katapultierte.

Kaum auszumachen, wer mich am meisten beeindruckte. Mit Kodaline und Grouplove habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Deren Beiträge sind sehr eingängig und ergreifend. Ebenso das sensible „Wait“ von M87. Und die wundervolle Lykke Li trägt „No One Ever Loved“ bei. Aus dem Rahmen fällt nur das nervige Machwerk von Afasi & Filthy. Ansonsten ist der Soundtrack sehr stimmig und transportiert die herzzerreißende Idee des Films in den heimischen CD-Player. Sicher auch gut zu hören, wenn man parallel dazu den Roman von John Green liest.

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