Deathrow – True Italian Black Metal

VERÖFFENTLICHUNG» 16.05.2014
BEWERTUNG» 7 / 9
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Hier ist sie also, die vierte Scheibe von Deathrow, dem Solo Projekt von Thorns. Thorns, bekannt aus anderen Bands wie beispielsweise Glorior Belli und Kult, verwirklicht mit Deathrow seine Idee von Black Metal wie er seiner Meinung nach sein sollte. Und ich würde behaupten: Er macht das extrem gut.

Das Album mit einer Gesamtespielzeit von 45 Minuten fängt mit einem genre-typischen Intro an und geht danach direkt in die Vollen. Die Songs decken dabei eine recht große Spannweite ab, was das Tempo angeht. Von rockigen über eher treibenden Songs bis hin zu Blastbeat Orgien ist hier eigentlich alles vorhanden. Auf Gitarrensoli wird quasi gänzlich verzichtet, was mal wieder zeigt, dass es nicht kompliziert sein muss. „The Eerie Sound Of The Slow Awakening“ beweist nämlich genau das Gegenteil – einfachere Songs können sehr effektiv sein.

Insgesamt kommt dieses Album sehr roh und grob daher – auf jegliche Schnörkel oder gar Keyboards wurde einfach verzichtet – selten ein so kompromissloses Album gehört. Nicht nur die Musik ist roh, auch der Sound komm kalt und trotzdem mächtig daher. Das gesamte Album wirkt aus einem Guß, was wohl damit zu tun hat, dass Thorns alles alleine eingespielt hat.

Zum Abschluss möchte ich dieses Album wirklich jedem Liebhaber von norwegischem Blackmetal der Marken Darkthrone und Krypt ans Herzen legen. Wer das letzte Darkthrone Album mag, und zudem auch den alten Darkthrone Stil vermisst, wird mit „The Eerie Sound Of The Slow Awakening“ seine wahre Freude haben. Deathrow haben genau diese „Fuck off, and die!“ Einstellung die den meisten Black Metal Bands heutzutage fehlt.

Bezogen werden kann das Album über deren Label Folter Records.

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