Destiny’s Child liefern eine Best-of-Collection voller „Love Songs“, inklusive dem neuen Hit „Nuclear“

VERÖFFENTLICHUNG» 01.02.2013
BEWERTUNG» 6 / 9
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Beyoncé Knowles, Kelly Rowland, Michelle Williams – das war die letzte Besetzung von Destiny’s Child vor dem Ende im Jahr 2005 und von diesem Trio hören wir auch den ersten unveröffentlichten Song in acht Jahren: „Nuclear“. Der Song wurde von Pharrell Williams produziert, der ihn zusammen mit Destiny’s Child Michelle Williams, sowie James Fauntleroy und Lonny Bereal geschrieben hat. Die Vocals produzierten Beyoncé und Lonny Bereal. Und so ist es auch vor allem Beyoncés Stimme, die wir hören – wie so oft in letzter Zeit, wenn es um Präsidenten-Vereidigungen und den Super Bowl ging.

Nein, eine Wiedervereinigung soll es nicht geben… Oder doch? Zumindest für Beyoncé und Kelly gäbe es keinen Grund, wenn man ihre Chart-Erfolge sieht. Auch Michelles Solokarriere ließ sich ganz gut an, zeigte aber bisher nicht den gewünschten Erfolg. Fans der Truppe, die als eine der weltweit meistverkauften Gesangsformationen gilt, müssen sich also vorerst mit den alten Alben und neu aufgelegten Best-of-Kollektionen begnügen.

Ganz neu gibt es jetzt eine Zusammenstellung von „Love Songs“. Bis auf den Neuling alle aus den Jahren 1998 bis 2004, also aus allen Bandphasen. Die Auswahl umfasst Songs wie „Killing Time“, „Second Nature“, „Now That She’s Gone“, „If You Leave“, „Brown Eyes“, „Emotion“ und „Cater 2 U“. Weitere Highlights sind der Timbaland-Remix von „Say My Name“ (ursprünglich veröffentlicht auf „This Is The Remix“ von 2002) und Kelly Rowlands „Heaven“ (aus „Simply Deep“, ihrem ersten Solo-Album von 2002).

Die Zusammenstellung enthält 14 gefühlvolle Songs, die alles bieten, was Destiny’s Child groß machte und den Sängerinnen Kultstatus verlieh. Aber leider kaum was Neues. Für Fans und solche, die es werden wollen, dürfte die Zusammenstellung trotzdem interessant sein, da sie preislich gemäßigt auftritt (zumindest im Online-Handel). Wir dürfen also den wundervollen Stimmen lauschen und doch auf eine Reunion hoffen – oder weiter Beyoncés Playback in Washington genießen. Wer weiß das schon?

Destiny’s Child – „Love Songs“ Tracklisting

  • 1 Cater 2 U (2004 – Destiny Fulfilled)
  • 2 Killing Time (1998 – Destiny’s Child)
  • 3 Second Nature (1998 – Destiny’s Child)
  • 4 Heaven (2002 – Simply Deep)
  • 5 Now That She’s Gone (1999 – The Writing’s On The Wall)
  • 6 Brown Eyes (2001 – Survivor)
  • 7 If (2004 – Destiny Fulfilled)
  • 8 Emotion (2001 – Survivor)
  • 9 If You Leave (feat. Next, 1999 – The Writing’s On The Wall)
  • 10 T-Shirt (2004 – Destiny Fulfilled)
  • 11 Temptation (1999 – The Writing’s On The Wall)
  • 12 Say My Name (Timbaland remix, 2002 – This Is The Remix)
  • 13 Love (2004 – Destiny Fulfilled)
  • 14 Nuclear (2013 – Love Songs)