Die fünf mittleren Alben von Keyboard-As Derek Sherinian in einer neuen Auflage

VERÖFFENTLICHUNG» 07.02.2014
BEWERTUNG» 7 / 9
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Der Keyboarder Derek Sherinian ist allen ein Begriff, die die Entwicklung von Dream Theater in den 90er Jahren verfolgt haben. Doch auch im Gefüge anderer Hardrock-Acts wie Alice Cooper, Yngwie Malmsteen und Kiss war der US-Amerikaner aktiv. Hinzu kam das Projekt Planet X und die Progressive Supergroup Black Country Communion. Also überall sind die virtuosen Fingerchen mit drin. Dazu gesellt sich eine ganze Reihe von Soloalben, bei denen hochrangige Rockmusiker, darunter etwa Zakk Wylde, Steve Lukather, Simon Phillips, Slash, Billy Idol, John Petrucci und Tony Franklin mitwirkten.

Fünf dieser Soloalben werden aktuell von Armoury Records neu veröffentlicht. Die Aufmachung entscheidet sich dahingehend von den ursprünglichen Alben, dass Derek neue Liner Notes im Booklet hinzu gefügt hat. Ansonsten bleibt alles beim Alten: Instrumentalmusik vom Feinsten, die sich durch die Jahrzehnte progressiver Rockmusik schlängelt. Die Alben klingen sehr heterogen. Manchen mag da der Fluss abhanden kommen, doch der Facettenreichtum hat durchaus seinen Reiz.

Stark wird es für mich, wenn die Gastsänger und -instrumentalisten mit reinspielen. Zakk Wylde ist quasi Stammgast, Billy Idol mischt bei „Blood Of The Snake“ mit. Steve Lukather bereichert „Inertia“ ebenso wie Toto-Drummer Simon Phillips. „Black Utopia“ enthält ein aufreibendes Gitarrenduell zwischen Zakk Wylde und Yngwie Malmsteen, während „Mythology“ einen der ganz raren Gastauftritte von Whitesnakes John Sykes zu bieten hat.

Was die fünf Alben angeht (nur das erste Werk „Planet X“ und die aktuelle CD „Oceana“ fehlen), dürfte für jeden Freund famosen Tastenspiels und guter Gitarrenarbeit etwas dabei sein. Derek ist ein Meister seines Fachs und er sammelt stets nur die Besten um sich. Die Alben und ihre Veröffentlichungsjahre:

  • 2001 – Inertia
  • 2003 – Black Utopia
  • 2004 – Mythology
  • 2006 – Blood of the Snake
  • 2009 – Molecular Heinosity

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