George Benson – Inspiration: A Tribute To Nat King Cole

VERÖFFENTLICHUNG» 31.05.2013
BEWERTUNG» 7 / 9
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George Benson – seit kurzem starke 70 Jahre alt – ist eine lebende Legende. Seine Karriere begann im zarten Altern von acht Jahren, er spielte als Jazzgitarrist mit Miles Davis und bekam bisher zehn Grammys für seine unermüdliche Arbeit. Erst 2011 erschien sein Album „Guitar Man“ mit Jazz- und Popsongs der 60er Jahre. Zwei Jahre später widmet er sich einem der Größten des Genres: „Inspiration“ enthält 12 Songs, die durch Nat King Cole bekannt wurden.

Eingerahmt ist die Zusammenstellung durch den Song „Mona Lisa“, ganz zu Beginn des Albums mit einer verrauschten aber umso sympathischeren Aufnahme des achtjährigen Georgie Benson. Nach diesem Intro geht es in die Vollen: ein 42köpfiges Orchester begleitet den alten Entertainer, außerdem einige Koryphäen als Gaststars.

Jeder mag seine persönlichen Klassiker finden. Für mich sind es „Route 66“, die schmachtende Ballade „Smile“ (featuring Till Brönner) und das beschwingte „Straighten Up And Fly Right“. George Benson singt mit kraftvoller Stimme und lebt die Songs mit ganzer Seele. Das kann er sehr gut allein, doch die Duette mit Musicalstar Idina Menzel („When I Fall In Love“) und Sängerin Judith Hill („Too Young“) gehören zu den Highlights des Albums.

„Eine Platte wie diese kann man nicht machen, wenn man nicht mit ganzem Herzen bei der Sache ist“, sagt George Benson. „Das habe ich von Nat King Cole gelernt. Was immer er machte, machte er mit ganzem Herzen.“ Dieses Engagement und das Herzblut spürt man in jedem Song des Albums.

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