Kaya mit esoterischen Träumereien „Born Under The Star Of Change“

VERÖFFENTLICHUNG» 21.09.2012
BEWERTUNG» 5 / 9
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Bereits als junger Künstler verzeichnete Kaya – der sich damals Francis Martin nannte und aus Kanada stammt – große Erfolge. Von 1985 bis 1987 studierte er klassische Musik an der Vincent D´Indy School Of Music in Quetremont/Quebec. Sein viertes Album wurde mit Gold ausgezeichnet, dazu erhielt er eine Nominierung als „vielversprechendster Sänger“ für einen Juno Award in Vancouver. Nach der Veröffentlichung seines fünften Albums im Alter von 24 Jahren boten ihm Sony Music Canada einen Millionenvertrag an. Der sollte ihm, ähnlich wie Celine Dion, den Durchbruch auf dem internationalen Markt ermöglichen. Doch zur Überraschung der Plattenfirma lehnte der Künstler die Offerte ab und zog sich aus dem Musikgeschäft zurück. Stattdessen avancierte er Jahre später zum Bestsellerautor. Jetzt erscheint sein neues Album „Born Under The Star Of Change“ – gleichzeitig mit seinem neuen Buch „Die Deutung der Träume & Zeichen“.

So esoterisch, wie die Titel seiner Bücher klingen, ist auch Kayas Musik. In diesem Punkt bin ich immer skeptisch. Wer will sich schon von Musik indoktrinieren lassen? Doch zumindest musikalisch kann man seinen Songs eine verträumte Schönheit zugestehen. Und es gibt keine „versteckten“ Botschaften, denn alle Texte wurden im Booklet auf Deutsch übersetzt. Das nenne ich nun wirklich vorbildlich und es passt zum Bild eines Menschen, der seine Botschaft mit Musik und Worten transportieren möchte.

Die 15 Tracks entstanden in Zusammenarbeit mit Kayas langjährigem Freund und New Yorker Produzenten Russ DeSalvo. Viele Lieder variieren im weiten Feld zwischen Rock und Pop. Dazu gibt es Balladen wie zum Beispiel „No Concidence“ oder „The End Of The World“. Die erste Single „The Alchemist“ ist ein eingängiger Rock/Pop-Titel, der ebenso wie „No Concidence“ als Bonus auch noch einmal in einer Akustikversion auf dem Album vertreten ist.