Kid Rock rockt Amerika mit seinem neunten Album „Rebel Soul“

VERÖFFENTLICHUNG» 16.11.2012
BEWERTUNG» 7 / 9
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Kid Rock hat in den letzten Monaten vor allem dadurch für Furore gesorgt, dass er als einziger international bekannter Rockstar den Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney unterstützte. Romney hat es nichts genützt, doch der Bekanntheitsgrad des Südstaatenrockers dürfte noch einmal immens angestiegen sein.

Robert James Ritchie (so heißt der Gute mit bürgerlichem Namen) wuchs in der Nähe von Detroit auf. Und allein die Herkunft muss man als richtungsweisend ansehen: das ländlich geprägte Romeo als Geburtsort, aber die Nähe zur Autostadt Detroit mit ihrem großen Sohn Eminem – das konnte nur zu einer Verbindung aus Country, Rock und Hip Hop führen. Kid Rock betätigte sich erst als Oldschool Rapper, bevor er den Crossover Style für sich entdeckte. Von den Hip Hop-Einlagen der Anfangszeit ist er inzwischen aber weit entfernt. Vielmehr nehmen die Country-Folk-Elemente mit jedem Album mehr Raum ein.

Nach dem lässigen „Born Free“ wird es mit „Rebel Soul“ wieder ein Stück weit rockiger. Eingespielt hat Kid Rock das Album mit der Twisted Brown Trucker Band und an vielen Stellen erinnert es an die Musik von Lynyrd Skynyrd oder auch ZZ Top. Kid Rock vermittelt eine optimistische Grundstimmung – mit rauchiger Stimme vorgetragen und mit Schrammel-Gitarren sowie fröhlichen Orgeltönen versehen. Das ist klassischer Mainstream-Rock, aber auf hohem Niveau. Der Spagat zwischen Michigan und den Südstatten gelingt ihm mal wieder mit Bravour. Insgesamt ist das Album nicht so entspannt wie „Born Free“, doch auch die Rebellenseele will gepflegt werden.

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