Lindsey Stirling mischt weiterhin Klassik mit Dancefloor, holt aber auch geniale Stimmen mit ins Boot

VERÖFFENTLICHUNG» 02.05.2014
BEWERTUNG» 7 / 9
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Lindsey Stirling war im Finale von „America’s Got Talent“ und begann ihre Karriere mit dem YouTube-Channel „Lindseystomp“, auf dem ihre Videos mehrere 100 Millionen Mal angeklickt wurden. Am Anfang gab es noch viel eigenwillig interpretierte Filmmusik – später dann Eigenkompositionen, die ins Ohr gehen. Natürlich kann man sie als hippes YouTube-Phänomen abtun, ihr Auftreten als kurzfristig bezeichnen und sie gleich wieder vergessen, doch damit würde man der jungen Violinistin Unrecht tun. Sie ist ein Popstar der heutigen Zeit, der es geschafft hat, gleichzeitig in den Dancefloor- und Klassikcharts aufzutauchen.

Das zweite Album der Dubstep-Geigerin trägt den Titel „Shatter Me“ und als Erstes fällt auf, dass sie sich für zwei Songs gesangliche Verstärkung geholt hat: Halestorm-Frontfrau Lzzy Hale bereichert den Titeltrack mit kraftvollen Vocals und auch „We Are Giants“ featuring Dia Frampton klingt unheimlich stark. Da ist es die Verbindung des klassischen Instruments mit Elektronik und organischen Stimmen, die beide Stücke ganz besonders klingen lässt.

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Darüber hinaus stellt Lindsey ihre Virtuosität unumwunden zur Schau. Sie bietet agile Popmusik mit schnellen Läufen auf ihrem Instrument und einer unbändigen Energie, die sie auch als Choreographien auf ihre Performance überträgt. Abgesehen vom elektronisch überlagerten „Night Vision“ hat sie sich diesmal nicht von den modernen Rhythmen überlagern lassen, sondern spielt die Violine selbstbewusst im Vordergrund.

Obwohl das Album zum größten Teil instrumental bleibt und allein von einem Instrument getragen wird, sind die Melodien erstaunlich vielseitig und werden nicht langweilig. Besonders genial ist das live oder in den atemberaubenden, multimedialen Video-Animationen, die immer noch auf YouTube zu finden sind.

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Tourdaten Deutschland/Österreich

10.10.14 Hamburg Sporthalle
11.10.14 Leipzig Haus Auensee
15.10.14 Berlin Columbiahalle
16.10.14 Frankfurt Jahrhunderthalle
17.10.14 Köln Palladium
21.10.14 Wien Gasometer
23.10.14 Stuttgart Porsche Arena
24.10.14 Zürich Hallenstadion
27.10.14 München Zenith

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