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Lorna Shore "...And I Return To Nothingness - EP"

Lorna Shore: 3-Track-EP als Lebenszeichen, aber trotzdem zu wenig

Für LORNA SHORE ist das Triumvirat von Songs im Herzen von „…And I Return to Nothingness“ nichts anderes als ein Exorzismus – und ein Eintauchen in etwas Dunkleres. „Es gab den Punkt, an dem wir nicht wussten, ob wir da zurückkommen könnten, wo die Dinge aufgehört haben“, erzählt Schlagzeuger Austin Archey von den turbulenten Wochen nach der Veröffentlichung des 2019er-Albums „Immortal“. “Die letzten anderthalb Jahre waren nichts weniger als eine Feuerprobe.” Die neueste Runde des pechschwarzen Seelenhustens von LORNA SHORE sagt das unmissverständlich. Von der Orchesterpassage, die den Titeltrack der EP eröffnet, direkt zu einem Bombast aus geschwärzten Intensitäten und randalierender Größe – diese in New Jersey geborenen Extremisten sind zurück und erheben sich wie ein Phönix aus den Fragen.

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Drei Songsmit einer Gesamtspielzeit sind für eine Veröffentlichung, sei es auch nur für ein Lebenszeichen, definitv zu wenig. Auch zu Corona-Zeiten, wenn der Geldzufluss aus Konzerten stockt, so ist diese Salamitaktik in erster Linie ärgerlich. Lieber warte ich ein halbes Jahr länger auf einen richtigen Output als auf diese versuchte Gelddruckmaschine, selbst wenn die Qualität der Auskopplung, wie in diesem Fall, absolut stimmig ist.

Letzte Aktualisierung am 1.12.2021 um 21:27 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API