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Lorna Shore – Immortal

Lorna Shore  •  Immortal
Veröffentlichungsdatum: 31.01.2020
Unsere Bewertung: 7 von 9 Punkten

Der Januar und das Label CenturyMedia legen zu Jahresbeginn kräftig vor, was Geballer angeht. Mit Lorna Shore haben die Verantwortlichen beim Label ein glückliches Händchen im Signing bewiesen, denn mit ihrem dritten Album liefert der symphonische Deathcore-Vierer um den neuen Sänger CJ McCreery ein starkes Stück im Genre ab.

Schon der Opener und titelgebende Track Immortal bietet alles, was ein modernes und kurzweiliges Knüppelwerk bieten muss: ultraschnelle und harte Drums, geschickt eingesetzte Orchester-/Streicherpassagen, dezente und doch präsente klerikale Chöre, knallharte Growls, übles Geschrei und ein vernünftiges Songwriting mit den genrebekannten Breaks und getragenen Growlpassagen.

Und in diesem Stil geht das Album weiter ohne repetitiv zu wirken. So erinnert der Chor zu Beginn des hymnischen Warpath Of Disease an den Film “Das Omen”. Mit diesem Longplayer wird ein neuer Grenzstein gesetzt, an dem sich die Bands des Genres messen sollten.

“Wir haben uns noch nie ehrlich als Deathcore-Band gesehen”, sagt Adam DeMicco (Gitarren). „Wir sind nie als Deathcore-Band an Songs herangegangen. Wir sehen uns nur als Heavy Metal-Band und tun genau das, was eine Band tun würde, die sich als solche einstuft. Wir versuchen einfach, was immer das für uns bedeutet. Wenn das bedeutet, dass der Tech-Death inspirierte Riffs gefolgt sind von Breakdowns, dann ist das halt so. Wer sagt uns etwas anderes? Wir wollten immer die Band sein, die wir sein wollten, anstatt uns in eine nette, ordentliche Schachtel zu stecken. “

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