Majesty – „Banners High“: Die True Metaller mit ihrem zweiten Release für 2013

VERÖFFENTLICHUNG» 20.12.2013
BEWERTUNG» 7 / 9
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Majesty werden naturgemäß oft mit Manowar verglichen. Martialische Cover, hymnische Musik mit dem Hang zum Orchestralen – und jetzt auch noch ein Konzeptalbum. „Banners High“ heißt das aktuelle Werk und ich finde, es hat Manowar einiges voraus: Wir werden (bis auf ein kurzes gesprochenes Intro) nicht mit Hörspiel-Passagen und in die Welt posaunten Floskeln gequält. Stattdessen gibt es feinen Metal, der eine Geschichte erzählt, wenn man sich mit den Texten beschäftigen will, der aber nicht dazu zwingt.

Was Sänger Tarek zu seiner Story sagt: „Die Geschichte handelt von einem unterdrückten Volk welches in die Schlacht zieht um endlich frei zu sein.“ Okay – ein im Bereich der Fantasy nicht gerade neues Thema, aber niemand erwartet von einer Metalband, dass sie das Rad neu erfindet.

Das musikalische Ergebnis ist eine Zusammenstellung starker Songs. Selbst auf langweilige Zwischenstücke wird verzichtet. So hören wir zehn starke Hymnen, mal schnell („Time For Revolution“), mal im Uptempo-Bereich („We Want His Head“), bisweilen auch mal poppig („All We Want, All We Need“). Als Alibi-Ballade hält diesmal „Take Me Home“ her. Die Klischees müssen bedient werden.

Mit „Thunder Rider“ ist Majesty Anfang des Jahres ein beachtliches Comeback gelungen. Auch bei der Wolfsnacht in der Garage Saarbrücken fand ich sie durchaus beeindruckend. Noch im gleichen Jahr legen sie nach – und das ist nach der langen Pause wirklich überraschend. Das Album finde ich eben so gelungen wie den Release im Januar. Damit dürften Majesty den True Metal-Fans ein nettes Weihnachtsgeschenk beschert haben.

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