Mick Pointer Band – CD Review – Marillion’s SCRIPT Revisited

VERÖFFENTLICHUNG» 14.03.2013
BEWERTUNG» 7 / 9
ARTIST»
LABEL» ,
Mick Pointer Band Marillion

Die Mick Pointer Band mit Brian Cummins an den Vocals covert Marillions „Script For A Jester’s Tear“ – und das in einer sehr starken, werkgetreuen Version. Grundlage der Performance ist die 1983er Tour der Marillos, die in dem Video „Recital Of The Script“ dokumentiert ist. Ergänzt durch die Video-EP „The Web“ wurde später das komplette Konzert im Londoner Hammersmith Odeon vom 18. April 1983 auch auf DVD veröffentlicht und gilt als eines der beeindruckendsten Livedokumente des jungen Frontmans Fish, der die Massen mit einer enormen Bühnenpräsenz begeisterte und im Lauf der Konzerte ein glänzendes schauspielerisches Talent an den Tag legte – ähnlich wie Peter Gabriel zu Genesis-Zeiten, was immer zu Vergleichen der beiden Bands führte.

Große Fußstapfen also, die es zu füllen gilt. Und damit meine ich nicht nur Fishs Körpergröße. Für die Rolle des Fish wurde der Schotte Brian Cummings gefunden, normalerweise als Frontman der Genesis-Coverband „Carpet Crawlers“ unterwegs. Er geht ganz in der Rolle des jungen Fish auf und füllt sie stimmlich gut aus. Auch die Klasse der Band ist enorm. Okay – Mick Pointer bleibt halt Mick Pointer. Das kann man nun sehen wie man will. Sicherlich hatte es seinen Grund, dass die Band ihn nach dem ersten Album gefeuert hat. Aber zumindest bringt er seinen Drumstil authentisch rüber (wer könnte das besser?). Mike Varty von Credo ist ein für mich eher unbeschriebenes Blatt. Doch er kann den 80er-Keyboard-Sound recht gut kopieren. Nicht perfekt, aber mehr als angemessen. Glanzlichter sind vor allem Ian Salmon, Bassist von Arena, der gewohnt virtuos mit seinem Instrument umgeht, und Pendragons Nick Barrett, der ganz in seiner Rolle als Rothery aufgeht.

Die großen Momente für Brian Cummings kommen, wenn er pathetisch in seiner Rolle leben kann und stimmlich eher raue, kräftige, tiefere Töne gefragt sind. Bei „He Knows You Know“, „Garden Party“, „Forgotten Sons“, „Market Square Heroes“ und Teilen von „Grendel“ ist er vom Original kaum mehr zu unterscheiden. Die Zeitreise endet mit dem von Marillion textlich veränderten Coversong „Margaret“, einem schottischen Traditional. Damit sind alle Songs gespielt, an denen Mick Pointer musikalisch beteiligt war: die Debüt-EP „Market Square Heroes“, das komplette erste Album und alle dazugehörigen B-Seiten. Ich konnte zweimal die Live-Performance bewundern und kann sagen, dass die Doppel-CD das Geschehen gut wiedergibt. Ein gelungenes Livealbum der Mick Pointer Band.

Unsere Mick Pointer Band Empfehlung

Marillion'S Script Revisited
11 Bewertungen
Marillion'S Script Revisited
  • Mick Band Pointer, Marillion'S Script Revisited
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  • Audio CD

Letzte Aktualisierung am 18.10.2017 um 15:02 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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