Musicheadquarter.de – Internet Musikmagazin – Hier ist Musik zuhause!

Morse/Portnoy/George: “Cover To Cover Anthology” – Altes im neuen Gewand

Morse/Portnoy/George  •  Cover To Cover Anthology (Vol. 1-3)
Veröffentlichungsdatum: 24.07.2020
Unsere Bewertung: 7 von 9 Punkten

Zusammen mit dem dritten Teil “Cov3r To Cov3r” der Cover-Reihe, der als CD und als Doppel-LP erscheint, veröffentlichen die drei Progkünstler die gesamte Serie als “Cover To Cover Anthology (Vol. 1-3), wobei die Teile 1 und 2 neu remastered und in eine neue Reihenfolge gebracht wurden.

Die von den drei Musikern ausgewählten Stücke wurden liebevoll restauriert und neu interpretiert, jedoch nicht so stark, dass man sie als Originalfanatiker nicht auch noch hören könnte. Neal Morse’ Stimme klingt in Teilen ähnlich pathetisch wie in seinen Solonummern und Portnoys Getrommel ist in manchen Teilen zu dominant und affektiert, aber so kennt man ihn (und schätzt ihn vielleicht auch deswegen).

Wie Portnoy erklärt: „Eines der ersten Dinge über die wir reden, wenn wir uns für eines von Neals Soloalben versammeln, ist, welche Songs wir covern könne, falls wir am Ende der Session noch etwas Zeit haben. Die meisten Songs sind in den 60ern und 70ern verwurzelt und sind Songs/Bands, mit denen wir aufgewachsen sind. “ George erklärt: „Wir alle teilen einen Eigensinn für diese Ära der Musik, also werfen wir alle Song-Ideen aus, sehen, welche hängen bleiben und nehmen diejenigen auf, die uns am besten gefallen!“

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Trio hat Songs von Größen wie Paul McCartney, Cream, The Who, Jethro Tull, Steely Dan und vielen anderen gecovert und mittlerweile auch einige Progklassiker wie von King Crimson und Yes. Für “No Oppurtunity Necessary, No Experience Needed” haben sie sich als Verstärkung Jon Davison, den aktuellen Yes-Barden ans Mikrofon geholt.

Alles in Allem ist dieses Album jedoch eine würdige Hommage an all die großen Songs und Künstler, die hier gecovert werden, auch wenn einem immer wieder im Hinterkopf rumschwirrt, dass die beiden Hauptakteure Morse und Portnoy Veröffentlichungen nur um der Veröffentlichungen Willen raushauen (die Kommerzunterstellungen der Prog-Anhänger gegenüber Pop-Künstlern könnten hier noch mehr ziehen).

Cover To Cover:
1. Where The Streets Have No Name (U2)
2. I’m The Man (Joe Jackson)
3. What Is Life? (George Harrison)
4. Badge (Cream)
5. Maybe I’m Amazed (Paul McCartney)
6. Day After Day (Badfinger)
7. Pleasant Valley Sunday (The Monkees)
8. Tuesday Afternoon (The Moody Blues)
9. Can’t Find My Way Home (Blind Faith)
10. I’m Free / Sparks (The Who)
11. Where Do The Children Play (Cat Stevens)
12. Feelin’ Stronger Everyday (Chicago)
13. Rock N Roll Suicide (David Bowie)

Cover 2 Cover:
1. (What’s So Funny About) Peace, Love & Understanding (Elvis Costello)
2. Lido Shuffle (Boz Scaggs)
3. Crazy Horses (The Osmonds)
4. Driven To Tears (The Police)
5. Come Sail Away (Styx)
6. Rikki Don’t Lose That Number (Steely Dan)
7. Lemons Never Forget (The Bee Gees)
8. The Letter (Joe Cocker)
9. I Saw The Light (Todd Rundgren)
10. Teacher (Jethro Tull)
11. Southern Man/Needle And The Damage Done/Cinnamon Girl (Neil Young)
12. Starless (King Crimson)

Cov3r To Cov3r:
1. No Opportunity Necessary, No Experience Needed (Yes)
2. Hymn 43 (Jethro Tull)
3. Life On Mars (David Bowie)
4. Baker Street (Gerry Rafferty)
5. It Don’t Come Easy (Ringo Starr)
6. Baby Blue (Badfinger)
7. One More Red Nightmare (King Crimson)
8. Black Coffee In Bed (Squeeze)
9. Tempted (Squeeze)
10. Runnin’ Down A Dream (Tom Petty)
11. Let Love Rule (Lenny Kravitz)