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Urheber/Fotograf: Scary man with the scythe is the winter snow.

Neal Morse "Sola Gratia"

Unsere Wertung: 6 von 9 Punkten.

Neal Morse: The Preacherman’s back – wer’s braucht?!

Als Neal Morse 2002 Spock’s Beard verließ, weil Gott angeblich andere Pläne mit seinem Leben habe, hätte niemand gedacht, dass er auf Predigertouren mit seinem “Inner Circle” gehen und es nicht bei einem nicht nur christlich angehauchten Album bleiben solle. Mit Sola Gratia veröffentlicht Neal Morse die Vertonung des Lebens des Apostel Paulus und seiner Wandlung.

Phew, was soll man zu einem Morse-Album und dann noch zu solch einem schreiben? – Musikalisch ist das alles auf einem sehr hohen Niveau und auch schön geschrieben und gespielt, allerdings für Kenner von Neal Morse auch alles sehr vorhersehbar und somit gilt auch bei dem x-ten (inflationären) Output in den letzten fünf Jahren unter verschiedenen Bezeichnungen mit ähnlichen Besetzungen (immer wieder dabei: Randy George und Mike Portnoy): Mor(s)e of the same! Viele Kompositionen klingen aus dem Neal’schen Baukasten, ein netter Chor mit Frauenstimmen (erinnernd an die legendären drei Pink-Floyd-Background-Sängerinnen), seichtes Gedudel dazwischen, das nicht weh tut und Neals Pathos. Es wird einfach nicht innovativ während des gesamten Albums. Vielleicht ist das ja auch schon das Morse’sche Weihnachtsalbum 2020?

Live wird dieses Album natürlich bei den Fans zünden, denn mit seiner theatralischen Predigerattitüde wird er voll in seinem Element aufgehen.

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Neal Morse - Sola Gratia

Letzte Aktualisierung am 2.02.2023 um 13:27 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API