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Omnium Gatherum "Origin"

Omnium Gatherum: Alter Finne! – Melodischer geht Death Metal kaum

Lust auf modernen Melodic Death Metal mit lächerlich eingängigen Pop-Einflüssen? Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Kompositorisch und melodiös liegt diese Scheibe zwischen AOR und Progressive Rock, hinzukommen die beißenden Growls von Sänger Jukka Pelkonen.

An solche Mixturen können sich nur Finnen trauen und es sind auch diese, denen solche Mixturen immer wieder gelingen. Ersetzt man den growlenden Pelkonen durch cleare Sänger wie LaBrie oder Steve Perry, dann hat man hier eine klassiche Prog Metal Band oder eine große AOR Band. Nur diese Growls machen das Album zu einem echten OG-Album.

Dieses Album hat es verdient an die Spitze der Albumcharts zu schießen, den charttauglicher und melodischer geht Death Metal kaum noch. Ich darf hier meinen Schreiberkollegen Andreas Schiffman von musikreviews.de zitieren: “Treffender ist die augenzwinkernd gemeinte Selbstbezeichnung der Band – AORDM für “adult oriented death metal” – jedenfalls nie gewesen.”

Vor dem Erscheinen von “Origin” umfasst die bunte Diskografie von Omnium Gatherum acht Studioalben, doch der Newcomer verblasst im Vergleich nicht. Die Wahrheit ist im Gegenteil… Durch die stylische, majestätische und melodische Pracht von “Origin” fühlt es sich wirklich so an, als ob der ursprüngliche Stil der Band namens AORDM – erwachsenenorientierter Death Metal – seinen Höhepunkt erreicht hat. Soweit so gut …

„Im Laufe der Jahre hat sich das Material von OG bewusst weiter von der Angst vor den windigen Nordküsten und der düsteren Verzweiflung des traditionellen Melodeaths entfernt. Heutzutage ist unsere Musik eine kraftvolle Mischung aus älteren, tödlichen Wurzeln und neueren AOR-Vibes, die man beim Hören von Survivor und dem Fahre eine Corvette entlang der sonnigen Küste von Miami bekommt!”

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Letzte Aktualisierung am 4.12.2021 um 19:07 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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