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Pain Of Salvation: “Panther” – Letztendlich stoppt der Fortschritt nicht

Pain Of Salvation  •  Panther
Veröffentlichungsdatum: 28.08.2020
Unsere Bewertung: 9 von 9 Punkten

Dreieinhalb Jahre nach dem Monument von “In The Passing Light Of Day”, in dem Daniel Gildenlöw seine schwere Erkrankung verarbeitete, erscheint nun mit “Panther” ein weiterer Monolith an Album für die Progressive Rock und Metal Szene.

In ihrer dreißig jährigen Bandgeschichte haben sie immer wieder neue Meilensteine für sich und die gesamte Szene gesetzt und sind seitdem zu einer der Referenzbands im Genre geworden. Letztlich auch durch das Charisma ihres Frontmannes Daniel Gildenlöw, der bei Liveauftritten die Bühne ausfüllt.

“Ich denke, viele der Songs, die herauskamen, befassten sich damit, nicht Teil der Norm der Gesellschaft zu sein”, sagt Gildenlöw. „Weil wir in einer Zeit leben, in der wir uns der Menschen bewusster sind, die nicht der Norm entsprechen, und wir als Gesellschaft alles tun, um all diese Individuen anzuerkennen, aber gleichzeitig sind sie verleugneter als je zuvor , pathologischer als je zuvor. Das Album malt Bilder einer Welt, denke ich. Wenn dies ein Film wäre, wären es Szenen aus einer Stadt. Es spielt in einer Stadt und wird von Hunden und Panther, den sogenannten normalen Menschen und den Spektrum-Leuten bevölkert. Das ist die Einstellung für das gesamte Album. “

Sorgfältig zusammengesetzt von Gildenlöw in Eskilstuna und The Cabin und gemixt mit Daniel Bergstrand (Meshuggah, In Flames, Devin Townsend) im Studio 33 in Stockholm sowie gemastert von Thor Legvold / Sonovo (Tambours de Bronx, Purified in Blood, Susanne) Sundfør, Gazpacho) in Los Angeles, wurde PANTHER zu einer sehr intensiven und persönlichen Liebesarbeit für den Kopf von Pain of Salvation.

PoS-Fans der alten Schule müssen jedoch nicht in Panik geraten. PANTHER bietet immer noch genügend Gitarren und erkennbare Prog Rock- und Metal-Themen: Es ist nur so, dass Daniel Gildenlöw nicht anders kann, als die Dinge jedes Mal anders zu machen, wenn er ins Studio geht. Das ist progressiv im besten Sinne.

Wie bereits beim letzen Album entschied sich nun ein weiter Musiker der Band diese zu verlassen: Gustaf Hielm (Bass, Gesang). Ob sein prägnantes Bassspiel fehlen wird, werden wir beim nächsten Album und anstehenden Konzerten erleben.

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